aem 2017

Next stop Alternative European Championship St. Gallen.
aem.alternativeflsg.ch

PSV St.Gallen - SV Traene 4:2

Trotz düsterer Wetteraussichten am Morgen trafen sich am Freitagabend bei schönstem Fussballwetter der PSV und der SV Träne in der Schönau zu einem weiteren Spiel. Der SV Träne brachte einige Fans in die Gästekurve mit.

Die Voraussetzungen waren für beide Teams recht ähnlich. Der PSV wollte die Niederlage gegen Metallurg vergessen machen und der SV Träne wollte zu seinem 1. Sieg finden.

Das Spiel begann recht animiert wobei der PSV anfangs mehr vom Spiel hatte. Kurz nach Anpfiff setzte sich Andres, genannt der Bomber nach einem hohen Zuspiel aus der Abwehr durch und vollendete den Angriff in seiner Art ab, scharf und unhaltbar. So stand es 1-0 für den PSV. Beide Teams wechselten rege und so mussten sich die Teams immer wieder neu finden. Nach etwa 15 min schnappte sich der rechte Verteidiger vom PSV etwa in der Mitte des Feldes  den Ball, umkurvte einen Gegenspieler und traf mit einem satten Schuss ins rechte Eck. Pech für den Torhüter vom SV Träne das der Ball kurz vor im auf dem Boden aufsprang und so unhaltbar wurde.

Der SV Träne kam nun besser auf und kam zu einigen Chancen, die aber mal durch Glück und mal durch gutes Stellungsspiel der Verteidigung vom PSV zunichte gemacht wurde.

Just in dieser Phase trat der PSV einen Freistoss und Mischa verwertete am langen Eck ungedeckt zum 3-0.

Der PSV dachte wohl nun, dass die Sache gegessen ist und wurde ein wenig schludrig in der Abwehr. Nur so ist es sich zu erklären, das nach einem eigentlich harmlosen Ball vom SV Träne und unzureichender Abstimmung in der Abwehr vom PSV ein Spieler des SV Träne profitieren konnte und clever zum 3-1 einschob. Der PSV war nun froh, war Pause.

In der 2. Halbzeit drückte das Auswärtsteam auf den 2. Treffer, der aber (noch nicht) viel.

In dieser Phase konnte sich der PSV bei seinem Torhüter bedanken, dass er nicht schon mehr Treffer kassiert hatte.

Nach einem Befreiungsschlag aus der PSV Abwehr nahm der hinterste Mann des SV Träne den Ball an…… doch dann kam Lukas! Mit der Energie von 10 Pferden sprintete er auf den Gegenspieler zu, knöpfte ihm den Ball ab und zog alleine auf das gegnerische Tor zu. Mit der gleichen Entschlossenheit schloss er den Angriff via Pfosten ab. 4-1 für den PSV. War dies nun die Entscheidung?

Kurz darauf das 4-2 durch einen Schuss von der Seite aus kurzer Distanz. Der Torhüter des PSV war ohne Chance. Zum Schluss wurde das Spiel nochmals ein wenig hektisch. Es blieb aber bei diesem Resultat.

Vadian Kickers - Dynamo Rosenacker 2 : 4

Vadian Kickers 2 : 4 Dynamo Rosenacker - Sonntag, 25. Mai 2014 - ca. 10 Zuschauer

An diesem wunderschönen, sonnigen und mit 20 Grad warmen Sommersonntag empfingen die Vadian Kickers das Team von Dynamo Rosenacker zum Spitzentanz in der Gruppe A.

Die Vadian Kickers haben sich nach 3 Spielen schon vorab für Brodworscht-League qualifiziert gehabt, wobei die Gäste aus Goldach mit einem Sieg den Gruppensieg sichern konnten. In einer 8 vs 8 Partie folgte der Anpfiff pünktlich um 15:00 Uhr auf dem Hebelplatz in St. Georgen.

Anfänglich tasteten sich beide Teams ein wenig ab und spielten sich ruhig den Ball zu. Es dauerte ein Weile bis beide Teams zu echten Torchancen kamen. Die Gäste hatten ein paar gute Möglichkeiten, doch gehörte in der 10 Minute die Beste Szene zuerst dem Heimteam. Ein langer Ball auf den linken Flügel findet punktgenau den Mitspieler, welcher den Torwart umspielte und der Ball sich langsam und hüpfend Richtung Tor bewegte. Zwei Dynamo Verteidiger sahen den Ball schon im Tor, bis Steiner von hinten heranbrauste als ob er Hummeln im Hintern hatte und den Ball vor der Linie klären konnte. Glück gehabt!

Danach ghörten die nächsten 10 Minuten den Gästen vom Bodensee. Müller tankt sich auf der rechten Seite durch und verwandelt zum 0:1 für die Gäste. Wer dachte, dass sich die Hausherren jetzt aufwachten musste sich rasch einen Irrtum eingestehen. Beim Mittelkreis kam der Anpfiff, die Vadians spielen den Ball vom Mittelkreis zum Verteidiger, der wollte den heranbrausenden Stürmer austanzen und verlor den Ball. Müller, wer denn sonst, läuft alleine auf den Torwart zu und behält die Nerven. 0:2 für die Gäste.

Ca. 5 Zeigerumdrehungen später kommen die Gäste über die rechte Seite wieder zu einer Chance. Neuzugang Ricklin wird schön über den Flügel lanciert, lässt einen Verteider hinter sich und schiebt den Ball zum 0:3 ein. Zu diesem Zeitpunkt konnte man nur sagen, dass das Heimteam eiskalt geduscht wurde...

Danach passierte nicht lange Zeit nichts mehr, bis auf einmal ein Ball in den Strafraum flog und der Torwart von Dynamo Rosenacker diesen fallen liess. Schweizer liess sich dieses Geschenk nicht nehmen und bugste den Ball über die Linie zum 1:3 Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause kamen die Vadians nochmals vor das Tor der Gäste und es war Mäk der mit einem schöne Schlenzer in die linke untere Ecke zum 2:3 verkürzte.

Nach einer 10-minütigen Pause starteten die zweiten 35 Minuten, welche der ersten Halbzeit in nichts nachstand, ausser das vorwiegend die Gäste zu guten Chancen kamen. Eine Strafraum Szene, wo das Heimteam schon auf Foul an Stürmer Müller entschied und den Gästen den fälligen Penalty geben wollte, dementierte Müller als KEIN FOUL. Er hätte an diesem Tag sicherlich den Fairplay Preis verdient gehabt.

Auch ohne Strafstoss war es wiederum Müller der den Ball zum 2:4 nach einer schönen Einzelkombination müllerte! Saisontor Nummer 10 für den wirbligen Stürmer!

Nach diesem Treffer kam das Heimteam kaum mehr zu Chancen. Eine Aufregung gab es noch, als Verteidiger Bärlocher zur Grätsche gegen Captain Lang der Vadians ansetze. Dieser umspielte Bärlocher, hatte aber jedoch nicht mit dem gestreckten Bein gerechnet und wurde demanch umgesäbelt. Eine klare dunkelgelbe Karte. Doch der daraus reüssierende Freistoss konnte nicht verwertet werden.

Die Partie plätscherte vor sich hin und auch ein indirekter Freistoss rund 3m vor der Torlinie (der Vadian Torwart nahm einen Einwurf Rückpass in die Hand), konnten auch die Gäste nicht mehr verwerten. So kam es das Dynamo Rosenacker den Sieg sicher nach Hause brachte und sich damit als Gruppenerste für die Brodworscht-League qualifizierten. Die Vadians sind sicher auf dem guten zweiten Platz und platzieren sich ebenfalls in der Brodworscht-League. Alles in allem war es ein sehr faires Spiel von beiden Seiten und man freut sich schon auf das Rückspiel in Goldach!

F.C. Little Mountain Village - Torpedo Irina 4:1

Vorteil Heimvorteil

FC Little Mountain Village vs. Torpedo Irina 4:1

Mountain Village bezwingt Torpedo Irina in einem unterhaltsamen und völlig abgekarteten Spiel auf einem wahnsinnig grossen und holprigen, aber schön gelegenen Spielfeld verdient mit 4:1.

Etwas verloren stehen die Herren von Torpedo Irina auf dem ausladenden Fussballfeld im Tal der Demut und versuchen sich zu verorten. Ist der Platz breiter oder länger? Wie spielt man mit zehn Spielern? Wieso müssen die Gegner immer zehn Jahre jünger sein? Ist das jetzt so wie richtig? Und wieso haben wir keine Fans?

Die Konfusion, sie lässt Torpedo nicht mehr los. Nach wenigen Minuten fällt ein kleiner Bergdörfler einen Torpedo im Strafraum. Der Täter sagt augenblicklich: «Penalty». Sein Mitspieler sagt: «Kein Penalty.» Das Opfer sagt: «Ich weiss nicht.» Schlussendlich legt der Torpedo Hugener den Ball auf den Punkt und passt ihn dem Goalie. Fairness hart an der Schmerzgrenze.

Nun denn, Torpedo bemüht sich weiter ein Tor zu erzielen, bekundet dabei aber Mühe das Tor überhaupt zu finden. Das weite Feld bietet zwar die Gelegenheit für hübsche Spielzüge, doch Torpedo weiss wenig damit anzufangen und irrlichtert gehetzt in der Gegend herum. Zwingende Aktionen sind selten. Vor dem Tor agiert Irina gehemmt, ängstlich, traut sich nichts zu. Ist es Demut?

Ganz anders die Gemütslage beim FC Little Mountain Village (FCLMV). Die spielen wie richtig. Da wird rumkommandiert, organisiert, kritisiert, applaudiert. Die Innenverteidigung bekommt ihr Fett weg, weil sie die anstürmenden Torpedos nicht im Griff hat. Am lautesten reklamiert der Innenverteidiger selber.

Taten statt Worte liefert sein Gegenüber in der Torpedo-Verteidigung. Pfändler grätscht gnadenlos jeden Ball weg, der vors Tor kommt. Für die Bergler ists gewöhnungsbedürftig.

Dann klingelt es doch. Das Heimteam nützt den Platz aus. Halbhohe Flanke von rechts aussen, der Ball holpert übers Feld, lässt Verteidiger und Goalie aus und kommt vor dem Flügel praktisch zum Erliegen. Reinschieben, Tor, 1:0 für den FCLMV.

Dann wird es wieder konfus. Torpedo-Spieler Messmer ist letzter Mann und spielt einen schönen Pass. Leider nicht zu einem Mitspieler, sondern zum Gegner. Der schiebt ein. 2:0. Ähnliches Bild beim 3:0. Messmer im Spielaufbau, schöner Pass auf einen Bergler, Gegenstoss, Tor.

Doch seine Mitspieler machen Messmer keinen Vorwurf. Er ist gekauft. Er ist Familienvater und braucht das Geld. Seinen ersten Saison-Auftritt hat Mountain Village geschickt eingefädelt, keine Frage. Es ist die einzig mögliche Erklärung.

Der Gegner hat sich auch schon Thomaso geangelt, ehemals ein geschätzter, wenn auch sporadischer Torpedo-Spieler. Am Montag taucht er im Shirt des FCLMV auf. Wenigstens ist er somit als solcher erkennbar. Im Gegensatz zu Messmer.

Zuverlässig dafür der Torpedianer Hugener. Wie gewohnt schiesst er sein Tor. Halbflacher Halbdistanzschuss. 3:1. Einfach mal mit Zuversicht und Kraft draufhauen. Das fehlt bei Irina den ganzen Abend.

Irina probiert es nochmals und entblösst sich hinten vollkommen. Mountain Village hat leichtes Spiel, vernascht die spärliche Verteidigung und versenkt das Spielgerät zum 4:1. Autsch!

FC Solihaus - Vadian Kickers 1:10

Perfektes Fussballwetter an diesem herrlichen Sonntagnachmittag im Tal der Demut. Der Fussballplatz gleicht einem Tollhaus, das Volk nutzt den ersten richtig sonnigen Tag zum kollektiven Fuss-und Baseballern.

Für die Vadian Kickers steht der Nachmittag ganz im Zeichen des erreichens der Bratwurst-League, welche heute unter Dach und Fach gebracht werden soll. So starten die Kickers nach halbstündiger Verspätung (zum Spielanpfiff standen sich 15 Kickers und 4 Solihaus-Akteure gegenüber, was die Partie etwas einseitig erscheinen liess) dank einem Patzer des gegnerischen Keepers schon in der ungefähr 1. Minute mit dem Führungstreffer durch eto (Alter unbekannt), welcher sein erstes Spiel mit der Mannschaft bestritt und seinen Platz im Team somit gleich markierte. Durch einen Patzer in der Abwehr vis-a-vis wurde der Spielstand aber im Handumdrehen wieder ausgeglichen, Torschütze war "der mit der Aguero-Frisur", welcher den ungewohnten Aussetzer in der sonst so sattelfesten Kickers-"Verteidigung" kaltschnäutzig ausnutzte. Ein etwas ungewohntes Gefühl machte sich breit, denn die erfolgsverwöhnten Vadianer mussten schon sehr lange keinem Ausgleich mehr hinterherrennen. In den folgenden Minuten versuchten eben diese, den Ball mehr ins Tor zu streicheln als zu hämmern, doch kurz vor dem Pausentabak konnte man sich durch die zum Teil dann doch sehr schön herausgespielten Treffern durch Beni Schwarz und dem Doppelpack durch "Die Lunge" auf 4:1 absetzen, was die allgemeine Gemütslage dann doch merklich beruhigte.

Die 2. Halbzeit begann wie die erste: eto schlentzt das Leder in die Maschen. 2 Tore im ersten Spiel, sein Marktwert schnellt rasant in die Höhe, weshalb sich das Management in den kommenden Wochen ausführlich beraten muss, damit dieses Juwel den Club nicht nach kurzer Zeit wieder verlässt. Leider wurde dann wieder etwas mehr gemeckert und gestänkert, viel lamentiert und diskutiert, über Entscheidungen gewerweisselt, am Ende dann aber doch wieder vor allem Fussball gespielt. Beni Schwarz antwortete auf seine Art und Weise - nämlich mit einem Hattrick - und zeigte damit auf, dass Tore auf alles die beste Antwort sind. Auch El Jugador durfte sich noch einen Treffer gutschreiben lassen, und Kant erzielte dann kurz vor den Schlussschrei tatsächlich das von seinen Mitspielern heiss geforderte Stängeli-Goal.

Die Vadian Kickers haben somit Ihr Sonntag-Nachmittägliches Ziel erreicht, ein weiterer souveräner Sieg wurde eingefahren und die Qualifikation für die Bratwurst-League ist in trockenen Tüchern. Bei Bier und Bratwurst wurden dann die Saisonziele neu definiert, nächste Trainings angesetzt sowie Teambildungsmassnahmen geplant. Die Kickers freuen sich bereits jetzt auf die weiteren Aufgaben in der höchsten Spielklasse, wofür die definitiv gewappnet sind.

Dynamo Rosenacker - Stoned United 3:3

Dynamo Rosenacker vs. Stoned United - 3:3 - ca. 10 Zuschauer

Die Erwartungen an das Spiel zwischen Dynamo Rosenacker und Stoned United waren sehr hoch. Mit einem Sieg könnte sich die Dynamo sicher für die Brodworscht League qualifizieren, hingegen die Gäste von Stoned United mit einem 3er zur Dynamo aufschliessen könnte.

Gespielt wurde sicherheitshalber wieder im benachbarten Tübach, da man davon ausging, dass der Schulevent noch abgebaut werden müsste (siehe Bericht vom 17. Mai gegen Somalia). Man einigte sich auf 2x40min und einem 5 vs 5 +Torwart auf dem Feld um mehr Freiheiten zu bekommen. Die St. Galler von Stoned United waren auch mit einigen Spielern angereist und hätten locker auch zwei Teams stellen können. Das Heimteam hatte es jedoch dieses Mal auf 8 Spieler gebracht.

Schon von Beginn weg wusste man, das es eine sehr ausgeglichene Partie werden würde. Man schenkte sich in den Zweikämpfen nichts und schon früh gab es Torchancen auf beiden Seiten, doch das Runde wollte nicht ins Eckige.

Nachdem ca. 15 Minuten gespielt waren und Dynamo in einen Konter reinlief, war es Luca mit einem Distanzschuss der die Gäste mit 1:0 in Front brachte und ich kann mit Gewissheit sagen, dass dieser Ball haltbar gewesen wäre. Doch was wäre wenn gilt hier nicht, denn der Spielstand war real und die Dynamo konnte sich nicht richtig fangen, denn kurze Zeit später passierte es. Rückpass der Dynamo-Verteidigung zum Goalie, der Ball springt noch leicht auf, der Torwart haut über den Ball und in dem Moment kann ein Stoned United Spieler zum 0:2 einschieben. Als Torschütze durfte sich Hotz feiern lassen.

Bis zur Pause gab es noch weitere Chancen inkl. eines Pfostenknallers der Gäste aus St. Gallen, doch es blieb beim 0:2 zur Pause.

Die Teams berieten sich und machten eine rund 10-minütige Pause und wie schon so oft, schien diese das Heimteam regelrecht beflügelt zu haben. Von Müdigkeit war hier aber keine Rede (Anm. d. Red.: Dynamo spielt eine englische Woche). Dynamo machte zu Beginn der 2. Halbzeit mächtig Druck und so war es nicht erstaunlich, dass der bisherige Topscorer und Anwärter auf die Torjäger-Kanone, Marc Müller seinen 7. Saisontreffer in die rechte untere Ecke platzierte.

Kurze Zeit später war es dann das 16-Jährige Ausnahmetalent Fabian Hohl welcher mit einem Ballgewinn im Mittelfeld die Abwehr von Stoned United schwindlig spielte und via rechten Innenpfosten den verdienten Ausgleich markierte. 2:2.

Das Spiel war auf einmal wieder offener nach dem Ausgleich der Heimmannschaft, oder wie Lothar Matthäus einst zu sagen pflegte: "Das Chancenplus war ausgeglichen!"

Doch man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben und so war es Knägge, der mit einem schönen Weitschuss Torwart Vogler erneut bezwingen konnte. Da war wieder die Führung für Stoned United. Die Sache schien schon in trockenen Tüchern zu sein, doch kurze Zeit später gewinnt Müller einen Zweikampf im Mittelfeld und läuft auf den Torwart von Stoned United zu, welcher, wie ein weiterer Verteidiger von hinten, wie von der Tarantel gestochen aus dem Kasten kommt, und sich in Müller wirft und der von hinten nähernde Verteider mit gestrecktem Bein reingrätschte. Das Heimteam forderte wehement einen Penalty, wobei die Gäste auf Ball spielen dementierten und die Alternativ-Liga wäre nicht die Alternativ-Liga, wenn man jetzt stundenlang diskutiert hätte, Nein, das Heimteam winkte ab und man spielte weiter.

Die Partie ging langsam dem Ende zu, bis auf einmal Lehmann vor dem Stoned Tor aus kurzer Distanz den Ausgleich auf dem Fuss hatte: Torwart - Lehmanns Bein - Torwart - Lehmanns Bein - Torwart - Lehmanns Bein und schlussendlich zappelte der Ball im Netz! Erneuter Ausgleich der Dynamo kurz vor Schluss der Partie!

Wer dachte, dass sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden zufrieden gaben, der irrte gewaltig! Angriff von Stoned über rechts, Pass in die Mitte, Goalie Vogler bleibt am linken Pfosten stehen, alle verfehlen bis auf Dynamo Verteidiger Koller der den Ball touchiert und Richtung eigenes Tor lenkt. Der Torschrei war schon auf den Lippen der Gäste, welche aber die Rechnung ohne Vogler gemacht hatten, welcher sich mit einem wahnsinnigen Hechtsprung zum Matchwinner machte und den Ball von der Linie kratzte! Was für eine wichtige Parade!!!

Bei Dynamo liessen die Kräfte nun doch in den letzten 3 Minuten nach. Das Spiel vom Samstag gegen Somalia war doch noch in den Knochen der Akteure der Heimmannschaft. Beim letzten Angriff von Stoned United waren wieder alle Blicke gespannt auf den Ball gerichtet als der Ball Richtung linkes unteres Eck flog, doch abermals streckte sich Vogler und lenkt den Ball mit einer herrlichen Parade am Pfosten vorbei. Der darauf reüssierende und letzte Eckball wurde ausgeführt, Dynamo kann nicht recht befreien und so kommt Stoned auf der linken Seite zum Abschluss. Ein knallharter Schuss! Doch Koller blockt den Ball ins Seitenaus. Danach war Feierabend. Das Unentschieden war alles in allem ein sehr gerechtes Resultat und birgt noch eine spannende Ausgangslage in Gruppe A! Dynamo kann am nächsten Sonntag mit einem Unentschieden gegen Vadian das Ticket für die Brodworscht League sichern und aus eigener Kraft Weiterkommen. Stoned United braucht einen hohen Sieg über den FC Solihaus und eine hohe Niederlage von Dynamo Rosenacker bei den Vadian Kickers um noch reelle Chancen auf die Brodworscht League zu haben. Wir sind gespannt auf diese letzten beiden Partien in Gruppe A!

Charlie Sheenbeinschoner - SV Traene 5:4

Ein vielversprechendes und wegweisendes Spiel bannte sich am Freitag 16. Mai 2014 im Tal der Demut (TDD) an.

Die Charlies sind unter Zugzwang gekommen und auch die Mannen, die auf die Tränendrüse drücken wollen, müssen gewinnen, wollen sie die Zeichen doch noch auf Bratwurst und nicht sonst eine Speise legen.

So traf man sich auf dem Acker zum TDD und wunderte sich erneut, dass die Charlies nach letztjährigem Massenauflauf wiederum nur ein kleines Trüppchen stellen konnte und gegen eine Wucht von beinahe 15 Kicker antreten durfte. Nichts desto trotz wurde um 19h der Kick-Off gespielt und es wurde ein munterer Schlagabtausch.

Ein hin und her, ein auf und ab (muss man bei diesen Platzbedingungen ja ehrlicherweise auch sagen).

Die Charlies lagen stets in Front und es reihte sich auf beiden Seiten Tor an Tor. Man hätte meinen können, dass das Spiel ewig hätte so weitergehen können und es immer wieder geheissen hätte Anschlusstreffer Vorsprung - Anschlusstreffer - Vorsprung - Anschlusstreffer - Vorsprung

- Anschlusstreffer - Vorsprung - Anschlusstreffer - Vorsprung - Anschlusstreffer

- Vorsprung - doch nach 2x30 Minuten war dann doch Schlusspfiff und die Charlies durften ihren ersten Saisonsieg einfahren.

Da man sich dann eben doch nicht so hart bekämpft hatte zelebrierte man nach dem Spiel Einigkeit und legte ein paar Würste ohne Beilage auf den Grill der Tankstelle (Danke Reto) und liess den Abend ausklingen.

Prost und auf weitere wundervolle Spiele.

Charlie Sheenbeinschoner vs. SV Träne 5:4 Tal der Demut

30 Zuschauerinnen und Zuschauer

AC Scampi - Amt fuer Bewegung 2:4

Ohne Sieg keine Brodworscht(-Liga)

AC Scampi : Amt für Bewegung 2 : 4 (0 : 2)

Ein kalter Mittwochmorgen mit Regen und sogar Schnee in höheren Lagen liess noch keine Fussballstimmung aufkommen. Auch bis in den Nachmittag hinein kam es zu vermehrten Regengüssen, welche aber gegen Abend seltener wurden und gänzlich nachliessen. Die Abendsonne zeigte sich sogar und vermehrt drückte der blaue Himmel durch die Wolkendecke. Es blies zwar ein garstiger Wind, aber das Spiel konnte nach Inspektion der erstaunlich guten Platzverhältnisse freigegeben werden.
Es war für beide Mannschaften das 4te und letzte Spiel der Qualifikationsrunde. Beide Mannschaften waren am 1. FC Sautrupp gescheitert. Das Team des AFB (Amt für Bewegung) musste unbedingt gewinnen, wenn sie die Brodworscht-League erreichen wollten.
Beide Mannschaften waren im Moment mit 6 Punkten in der Tabelle geführt, das Torverhältnis allerdings sprach für den AC Scampi. Ein Unentschieden hätte also gereicht, den AFB in den St. Güllen-Cup zu versenken. Eine brisante Partie war also Programm.

Das Spiel begann pünktlich um 19.03 h, nachdem noch 3 Minuten diskutiert worden war, ob man 2 x 95 Minuten spielen möchte. Man einigte sich dann anstelle der gewohnten 2 x 30, auf Wunsch des AFB (dies sei ausdrücklich erwähnt) auf 2 x 35 Minuten. Könnte es sein, dass der AFB befürchtete, ohne diese Zusatzzeit die nötigen Tore nicht zu machen?

Kein Abtasten in den ersten Spielminuten. Es war von Anfang an klar, hier wird auf Sieg gespielt. Schöne Kombinationen auf beiden Seiten, das Spieltempo aussergewöhnlich hoch. Bereits einige gefährliche Aktionen mit guten Torchancen für den AFB, aber auch für den AC Scampi. Die Verteidigung hatte alle Füsse voll zu tun, aber auch beide Torhüter waren gefordert. Es dauerte lange 15. Minuten bis sich Orestis Floros vom AFB durch die Verteidigung brechen konnte und auch den Torhüter bezwang. Es stand 0 :1. Beflügelt durch diesen Treffer wurde das Pressing nochmals erhöht. Der AC Scampi hatte grösste Mühe etwas Ruhe in das Spiel zu bringen. Eine Ballannahme ohne grösste Bedrängnis war kaum möglich. Folge dessen waren Befreiungsaktionen nur von kurzer Dauer. Aus solchen Situationen versuchte der AFB Profit zu schlagen. Ein Verteidiger des AC Scampi konnte zwar einen direkten Schuss abblocken, der Versuch den Ball über die Auslinie zu befördern misslang. Der Ball ging nicht ins Aus, sondern an den Torpfosten und zurück ins Spiel, wo Lars Roelli unbedrängt und ohne Mühe den Ball ins Netz schob. Nach 25. Minuten war das 0 : 2 gefallen.

10 Minuten später war aus Sicht des AC Scampi endlich Pause. Hier sei noch erwähnt, dass beide Mannschaften in den Genuss eines heissen Zitronentees kamen, den Dani Jans, ein Mitglied des AC Scampi mit seinem mitgebrachten„Holzöfeli“, an Ort und Stelle bruzzelte! Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Aufwärmung an diesem kalten Abend.

Nach der kurzen Pause ging die Partie mit gewohnter Geschwindigkeit weiter. Auch der AC Sampi find wieder etwas in Spiel zurück und kam zu ein paar beachtlichen Torchancen. Aber das Trefferglück aus den letzten 2 Partien schien heute nicht zu greifen. Ein Anschlusstreffer nach der Halbzeit wäre dringend nötig gewesen. Dies liess der AFB aber nicht zu, im Gegenteil, sie konnten den Druck sogar noch erhöhen. Trotz sehr schwerem Boden spielten sie herrliche Kombinationen durch den Strafraum und es war eigentlich mehrheitlich dem Torhüter zu verdanken, dass das 3. Tor von Sandro Kueschaurek erst in der 10. Minute fiel.
Nur 3 Minuten später zwang ein Weitschuss von Lyle Erb in die tiefe rechte Ecke den Torhüter erneut den Ball aus dem Netz zu fischen. Es stand nun 0 : 4 für die Gäste und die Partie schien entschieden. Hätte das Team vom Amt für Bewegung nur 2 x 30 Minuten gespielt, so wären sie zu dem Zeitpunkt ohne Gegentreffer vom Platz gegangen. Stattdessen nutzten die Scampis dieses Zeitplus und verkürzten zum Missfallen des Gegners in der 17. Minute und der 31. Minute mit zwei Gegentreffern zum 2 : 4 durch den Stürmerstar des AC Scampi Dragan Covic. Noch einmal wurde die letzte Energie aufgebracht, vielleicht dem Traum des Ausgleiches nachzurennen, aber wohl eher um das Resultat über die Spielzeit zu bringen. Dann ist das Spiel aus. Ein verdienter Sieg des Teams Amt für Bewegung, die eindeutig in die Brodworscht-League gehören. Darauf wird gemeinsam angestossen. Die Grillmeister Baumann/Rechsteiner/Stadelmann haben wieder feinste Würste gegrillt und Bier ist auch reichlich vorhanden. Ein perfekter Abschluss der Vorrunde in der Gruppe C.

Bilanz AC Scampi: Vier äusserst faire Spiele gegen allesamt tolle Fussballmannschaften. Siege, Niederlagen und keine Verletzungen!!! Gemütliches Beisammensein nach dem Spiel und der nüchternen Erkenntnis, dass wir mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren im St. Güllen-Cup unser Plätzli gefunden haben. So geht Alternative Fussball Liga!!! Wir hoffen, dass die Rückrunde ebenso viel Plausch macht.

Dynamo Rosenacker - 1. FC Somalia 6:5

Das war ein Spiel für die Geschichtsbücher meine Damen und Herren. Da wurde die Bratwurst in der Pfanne verrückt was sich abspielte heute in Tübach, aber lesen Sie doch selbst!

90 Minuten vor Spielbeginn wurde unfairerweise der Rosenackerplatz in Goldach für einen Event der Oberstufe, welcher am Montag (man hat dies ja im vorhinein nicht gewusst............) gesperrt und man musste auf das Nachbardorf Tübach ausweichen. Die Koordination beider Mannschaften war ein wenig erschwert worden und daher begann das Spiel um 14.20 Uhr mit ein wenig Verspätung.

Der FC Somalia nominierte sein ca. 23 Mannkader für den heutigen Tag, wobei Dynamo Rosenacker mit lediglich 7 Spielern, inkl. dem Torwart antrat. Aufgrund diverser Meldungen wurde dieses Mal ein Schiedsrichter hinzugezogen. Patrick Keel leitet sonst Spiele der 2. Liga und sprang ein.

Die Vorbereitungen waren sehr professionell und nach dem traditionellen Einlaufen der Akteure und dem Shakehands bat der Schiedsrichter zum Münzwurf an, welcher an die Dynamo ging. Die Seiten wurden getauscht und los ging es über 2x40min (man kam der bitte von Somalia entgegen, da sie relativ viele Spieler dabei hatten).

Am Anfang war es ein eher taktisches Geplänkel, wobei der FC Somalia sich auf dem kleinen Rasen in Tübach sehr schnell wohl fand und zu den besseren Chancen kamen, bis auf einmal Marc Müller vor dem Torwart von Somalia auftauchte und das Ding versenkte. 1-0 für Dynamo.

Wer dachte, das Somalia dieses Tor beeindruckte lag völlig falsch, denn jetzt drehten die Jungs erst richtig auf und machten den verdienten ausgleich nachdem der Torwart von Dynamo einen kurzen Schuss nur mit dem Fuss abwehren konnte und dann überlupft wurde. Wenige Minuten später drehten die Somalier das Spiel und gingen mit 2-1 in Führung nachdem ein Vorstoss über die linke Flanke am herauslaufenden Torhüter vorbeispielte.

Anschliessend hat Dynamo aber wieder Lunte gerochen und wieder war es Müller, der zum 2-2 kurz vor der Pause einnetzte. Pause? Von wegen! Ein langer Ball von Somalia, der Ball springt unkontrolliert auf dem Boden auf und Mathis kann sich nur mit einem Foul zu helfen wissen und Schiedsrichter Kehl entscheidet auf Strafstoss. Eine Einladung für den somalischen Schützen, welcher zum 2-3 Pausenstand aus Sicht von Dynamo Rosenacker traf.

Ein wahrer Krimi zeichnete sich hier für die zweite Halbzeit ab. Nach dem Pausentee standen die Jungs von Dynamo besser. Immer wieder war es der Hühne Bodenmann, welcher mit weiten Kopfbällen die Chancen im Keim erstickte.

Für einmal kommt Dynamo über rechts. Mathis auf Müller, der schaut in die Mitte und bedient den Debütanten Lehmann herrlich, der Ausgleich! 3-3! Jetzt hat Dynamo Lunte gerochen und kurze Zeit später erzielt wiederum Lehmann das 4-3! Nun musste wieder die Gastmannschaft das Heft in die Hand nehmen, was sie auch taten. Der schönste Treffer des Nachmittags erzielte Somalia, nämlich das 4-4. Was für eine Granate kam da als Fernschuss in die rechte, obere Ecke nach einem feinem Solo von der Strafraumgrenze. Keine Abwehrchance für den Torwart und die somalischen Fans tanzten und umjubelten den Treffer wie den Gewinn des WM Pokals. Die Gäste machten danach weiterhin Druck und kamen wieder gefährlich über die linke Flanke, wo eine 2-1 Situation mit dem Goalie der Dynamo entstand. Der Pass in die Mitte musste nur noch eingeschoben werden. Jetzt führte auf einmal wieder Somalia und nur noch 10 Zeigerumdrehung auf der Uhr.

Für einmal spielte aber wieder die Dynamo. Lehmann glich wenige Minuten nach dem erneuten Rückstand mit einem Fernschuss und gütiger Unterstützung des Torwarts aus!

Schiedsrichter Kehl schaut auf die Uhr und verkündet "3 Minuten Nachspielzeit!"

Beide Teams geben sich fortan nicht mit einem Unentschieden zufrieden und drücken auf den Führungstreffer. Schlussendlich ist es wieder der starke Müller, welcher die Entscheidung herbeiführt. Ein Pass von Lehmann und Müller drückt die Kugel irgendwie in die Maschen! Die Entscheidung! Welch ein Herzschlag Finale! Somalia kann nicht mehr richtig reagieren und um 16.04 Uhr pfeifft Schiedsrichter Kehl die Partie ab! Handshake und ab die Post nach Hause unter die Dusche!

Wer heute nicht in Tübach war, hat wirklich einiges an Dramaturgie verpasst und wird sich wohl in den Hintern beissen, bei diesem Spiel nicht dabei gewesen zu sein!!!

Anm. der Redaktion: Man hat die insgesamt 4 Pfostenschüsse (2 Somalia, 2 Dynamo) ausgelassen.

Amt fuer Bewegung - Traktor Mühlegg 3-1

https://m.soundcloud.com/humulus-lupulus-2/amt-fur-bewegung-traktor-muhlegg-matchbericht

Torpedo Irina - FC Moerschwil 3:3

Torpedo krallt sich unentschieden (M. Hugener)

Die Vorzeichen für Torpedo standen nicht gut. Nach der letzten klaren Niederlage war die Stimmung bei den leicht Angegrauten getrübt. Leiser Unmut machte sich breit. Von taktischen Fehlern und zu schnellen Wechseln war die Rede. So war es nicht ganz überraschend, dass dem Aufgebot nicht alle Folgen leisten konnten, wollten. Einige gaben einen Auslandaufenthalt (Vertragsverhandlungen?) als Grund an, andere fühlten sich körperlich nicht in der Lage und wieder andere wollten lieber länger arbeiten. Wahrscheinlich wäre die Liste noch länger geworden hätte nicht Winkelried W. nachstehendes Mail verfasst:
... und ich bin weder familiär verpfnöslät, verhandlungsmässig transverirrt, oder sonst eine bärtige Transe, auch halte ich nichts von geschlossenen Halbzeiten oder schnellen Wurst-Flitzern aus Mörschwil und Absagen ist eh verdammt mühsam wegen den geforderten Rechtfertigungen und so bin ich um 19.00 Uhr einfach nur: extrem parat und schampar aggressiv

So bei der Ehre gepackt, standen dann schlussendlich 26 stramme Waden und 13 biererprobte Bäucher auf dem Matchblatt um mutig den noch strammeren sixpackantrainierten Mörschwilern entgegen zu treten. Man fühlte sich an Sempach 1386 erinnert, wo die Lage ebenso aussichtslos erschien.

Nach einem ersten Abtasten kam was kommen musste. Die jungen Wilden erhöhten das Tempo und brachten die Torpedohintermannschaft, aufmerksam von einem Späher des FC.Little Village Mountain verfolgt, (der sich hinterher aber einfach als hungriger und bierdurstiger Expraktikant entpuppte) immer mehr in Bedrängnis. Die logische Folge war das 0:1 der Mörschwiler durch Müller. Wer nun dachte der Matsch wäre gelaufen, wurde eines Besseren belehrt. Die Torpedomannschaft besann sich seiner Stärken und stand nun näher am Mann und spielte sich in einen gepflegten Kickandrushlauf. Schön per Doppelpass von Schmid kam es zu einem Weitschuss, der den Weg ins hohe Eck fand. 1:1. Nun entstand ein Spiel, bei welchem sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe begegneten.

Die Mörschwiler führten zwar die feinere Klinge, wurden aber immer wieder von den Torpedomännern gut gestört. Aus einer, der bis dahin wenigen Chancen resultierte das 2:1 für die Mörschwiler durch Weltert. Torpedo Irina reagierte, erhöhte das Tempo und drückte auf den Ausgleich, wobei die Mörschwiler immer wieder zu guten Chancen kamen, welche aber der Aushilfstorhüter Billington allesamt bravourös zunichte machte. Kurz vor der Pause schlussendlich wurde Eisenbart in die Gasse geschickt. Dieser nahm in zideanischer Art die Kugel an und schloss in wunderbarer Weise per Aussenrist diesen Angriff ab. Der Jubel währte aber nur für kurze Zeit, denn anschliessend packte Eisenbart seine Sachen, um seinen väterlichen Pflichten nach zu kommen. Ja, ihr lieben jungen alternativen Fussballer, so sieht das bei den Torpedomännern aus. Tor schiessen, kurz feiern lassen und dann ab nach Hause. Schliesslich wartet dort der Abwasch und die Kinder.

In Halbzeit Zwei merkte man Irina an, dass sie dem hohen Tempo aus Halbzeit Eins Tribut zahlen mussten. Die Mörschwiler übernahmen, angeführt von einem grossen Schlaksigen, das Spieldiktat. Immer wieder kamen sie gefährlich vor das Tor des neu eingewechselten Irinatorhüters. Dieser wehrte sich aber ebenso erfolgreich wie sein Vorgänger. So konnte das Spiel zumindest resultatmässig ausgeglichen gestaltet werden. In der 60 Minute geschah schlussendlich das Absehbare. Mörschwil ging nach einem schön vorgetragenen Angriff durch Doppeltorschütze Müller 3:2 in Führung. Nun war Torpedo wieder gefordert. Sie nahmen den Kampf an, forcierten das Tempo und wurden schlussendlich in der 65 Minute mittels eines herrlichen Lupfers durch Sieber belohnt.

Anschliessend gaben sich beide Teams mit dem Unentschieden zufrieden. Die Mörschwiler wollten nicht mehr und Irina konnte nicht mehr. Zuschauer Einzigundalleine war es auch egal, denn anschliessend erhielt er Bier und Wurst.

AC Scampi - Midtown FC 6:4

Von Kratern und Würsten
Ein unangenehmer Wind trieb graue Wolken vor sich hin. Kräftige Regenschauer liessen die Spieler beim Aufwärmen auf dem Platz die Köpfe und das Wasser in die frisch gebohnerten Fussballstiefel einziehen. Angesagt war ein Gegner mit einem Durchschnittsalter von unter 20. Kein Wunder gingen die Scampis mit sehr gemischten Gefühlen in die Partie gegen den Midtown FC im Rahmen der Alternativen Fussball Liga St.Gallen…
Endlich begann das Spiel- und mit dem plötzlichen Aufklaren des Himmels löste sich auch die Anspannung des AC Scampis. So übernahmen sie kurzerhand das Spieldiktat und überrollten in den ersten 20 Minuten den Gegner förmlich. Wie aus einem Guss liefen die Kombinationen, mal über links, dann wieder über rechts rissen sie Mal für Mal Löcher in die sichtlich überraschte gegnerische Abwehr- und schon stand es 4:0; Dragan (2), Livio und Düse trugen sich in die Torschützenliste ein. Von diesem Rückstand erholte sich der Gegner nicht mehr, und jedes Mal, wenn er nach einem Treffer wieder kurz Hoffnung schöpfte, wurde diese durch ein weiteres Gegentor im Keime erstickt.
Wie gewohnt gelang es den Scampis aber natürlich trotzdem nicht, mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken Ruhe ins Spiel zu bringen, indem sie dem Ball Sorge trugen. Gegen Ende der ersten Halbzeit häuften sich die Fehler, und nach einem gröberen Schnitzer des Torwarts fernab vom eigenen Tor musste derselbe sein ganzes Können aufbieten um seinen Kasten vorläufig noch sauber zu halten. Nur wenig später aber kamen die Midtowner doch noch kurz vor dem Pausentee zum ersten Erfolgserlebnis durch Dardan.
Trotz aller gegenteiliger Beteuerungen blieb auch nach dem Seitenwechsel die Hektik die Mutter der heimischen Porzellankiste, und so folgte die Strafe in Form des 4:2 durch Florian sprichwörtlich auf respektive mit dem Fusse. Es folgten 12 aufwühlende Minuten erbitterten Kampfes, währenddessen sich der seinem Namen alle Ehre machenden Grossacker langsam aber sicher in eine mondähnliche Kraterlandschaft verwandelte, und in dieser Phase hätte das Momentum durchaus noch auf die Seite des aufopferungsvoll fightenden Midtown FC kippen können. Doch dann führte einer der häufig und ungestüm vorgetragenen, nadelstichartigen Gegenstösse des AC Scampi etwa in der Mitte der 2. Halbzeit zum vorentscheidenden dritten Treffer Dragans, welchem man die Motivation gegen ihm nicht nur vom Matchblatt her bekannte Namen förmlich ansah, nicht erst, nachdem er einzelne Spieler mit einem Auswechselverbot belegt hatte, was sich natürlich für die Ersatzspieler fatal auswirken sollte.
Es kam aber noch schlimmer für den Midtown FC, denn rund 5 Minuten vor Schluss führte das wiederaufflammende Pressing der Scampis zu einem schlimmen Eigentor des Gegners, welches nicht einmal der sonst tadellos agierende Torwart abwenden konnte- eine Leihgabe des AC Scampi. Und nur dank dem schicksalshaften Umstand, dass der tödliche Stich ins Fussballerherz von einem Stammspieler des Midtown FC ausgeführt wurde, verhinderte das Aufkommen von Spekulationen der Manipulation auf der Tribüne, welche naturgemäss nur hinter vorgehaltener Hand geäussert worden wären.
Mit dem 6:3 war der Mist definitiv an den richtigen Ort geführt, und die kurz vor Spielende angebrachte Resultatkosmetik durch Dardan’s 2. Treffer zum Endresultat wurde von Spielern und Anhang schon fast gelassen hingenommen.
Es folgte der lockere Abspann bei „Wurst und Bier“, wobei erstere zu jenem Zeitpunkt noch ohne schalen Beigeschmack von ESC ausgezeichnet mundete, und die träfe Analyse von Freund und Feind die Einzigartigkeit derartiger sportlicher Anlässe zusätzlich unterstrich.

1. FC Sautrupp - Amt fuer Bewegung 4:1

Freitag, 09. Mai 2014. Ein Tag der in die Geschichtsbücher des 1. FC Sautrupp eingehen wird!
Das lang ersehnte erste Heimspiel des 1. FC Sautrupp stand bevor. Aufgrund von widrigen Platzverhältnissen in der Kultheimstätte „Boppi“, musste der bittere Gang ins verhasste Exil „Engelwies“ angetreten werden. Der gesamte Staff rundum den 1. FC Sautrupp besammelte sich vorbildlich anderthalb Stunden vor Matchbeginn. Einige zogen sogar ein gemeinsames Mittagessen inklusive Rückzug ins Teamhotel in Betracht, was jedoch wegen des momentan stattfindenden Symposium in St. Gallen nicht möglich war. Die optimale Vorbereitung der Spieler wäre aufgrund des Medienrummels nicht mehr gewährleistet gewesen.
Die Gastmannschaft „Amt für Bewegung“ verhielt sich in dieser Angelegenheit nicht so professionell. Die Spieler trudelten nach und nach ein. Nachdem sie um 18.55 Uhr allmählich die Start-9 zusammen hatten, konnte man gemeinsam die Katakomben verlassen.
Unter tosendem Applaus und dichten Rauchschwaden betraten die Teams pünktlich um 19.00 Uhr den frisch gemähten Rasen. Die euphorisierten Sautrupp-Supporter verursachten jedoch mit ihrer herrlich anzusehenden Pyro-Show einen um fünf Minuten verspäteten Anpfiff.
Das fällige Bussgeld wird selbstverständlich auf die Chaoten abgewälzt werden.

Als das Spiel doch noch angepfiffen werden konnte, war von grossem Respekt beider Mannschaften nichts zu spüren. So war es dann auch Florian B., der bereits in der zweiten Minute einen kapitalen Abwehrschnitzer rigoros auszunutzen wusste und das Heimteam in Führung brachte. Der Gegner schien durch die Pyroeinlage regelrecht aus dem Konzept gebracht worden zu sein.
Erst nach circa zehn Minuten wurde es vor dem Sautrupp Kasten brenzlig. Dieser Abschluss wird in der Statistik der tief stehenden Sonne zugeschrieben, die den Keeper bei der Sicht massiv beeinträchtigte. Nun entwickelte sich der von den weltweiten Fussballkennern erwartete offene Schlagabtausch.
Nachdem Michi S. vor dem „Amt“ Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde, wurde folgerichtig auf Freistoss entschieden. Der daraus resultierende Freistoss donnerte Roman P. an das Lattenkreuz. Die Wucht des Geschosses liess die umliegenden Häuser in ihren Grundmauern erzittern.
Die technisch versierten „Ämtler“ übernahmen von nun an das Spieldiktat und erspielten sich Chance um Chance. Vor Allem das Duo Matthias R. und Sandro K. harmonierten hervorragend zusammen. Die Flanken fanden jedoch nie den Kopf des griechischen Knipsers Orestis F. Da hätte er wohl besser ein wenig bei Angelos Charisteas abgeschaut.
Nach gut einer halben Stunde kam der Sautrupp rundum Captain Sandro Z. zu einen Entlastungsangriff, welcher Roman P. völlig unbedrängt aus einem Meter Entfernung an die „Ämtler-Latte“ köpfte.
Mit dem letzten Angriff der ersten Halbzeit verhinderte Sautrupp Keeper Cyrill H. mit einer mirakulösen Parade den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich für die quirligen Gäste.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Schrecksekunde. Ohne gegnerische Einwirkung schied der Allrounder Michi S. mit Verdacht auf Muskelfaserriss verletzt aus. Er befindet sich momentan in einer Londoner Spezialklinik in Behandlung.
Der Sautrupp lies sich durch diesen Zwischenfall nicht aus dem Konzept bringen und spielte sich in einen Rausch. Die Halbzeitansprache des verletzten Interim Manager Samuel S. schienen Früchte zu tragen.
So war wiederum Florian B., der nach einem herrlich heraus gespieltem Angriff im Stile eines Goalgetters gekonnt zum vorentscheidenden 2:0 für den Sautrupp einschob.
Das harte Konditionstraining im Winter machte sich nun bezahlbar. Die „Ämtler“ wurden regelrecht überrannt. So kam es dann auch das Marc Z. nach mustergültiger Vorarbeit von Roman P. das verdiente 3:0 erzielte.
Das Spiel schien entschieden. Nichts desto trotz versuchten die „Ämtler“ nochmals nach vorne zu spielen. Mehr als ein Verzweiflungsschuss des Herrn mit dem Real-Shirt resultierte jedoch nicht. Die Nerven der „Ämtler“ lagen nun komplett blank, was in einem Wutausbruch von Radio Top-Moderator Raul H. gipfelte. Wir werden es nie erfahren, ob dieser Wutausbruch im Zusammenhang mit dem Spielstand oder der Nichtübertragung des Spieles auf Radio Top steht. Die Einschaltquoten wären bestimmt rekordverdächtig gewesen.
Praktisch im Gegenzug erwischte es den bärtigen „Ämtler“ mit Halbglatze in den Kronjuwelen. Er wurde sofort durch den Sautrupp-Physio Emil P. behandelt.
In den letzten zehn Minuten plätscherte das Spiel nun komplett vor sich hin. Sautrupp Stürmer Marc Z. nutzte die Gunst der Stunde und versuchte sich mit einer Schwalbe à la Inzaghi einen Elfer zu erschleichen. Obwohl der imaginäre Referee auf Weiterspielen entschied, befand sich die „Ämtler“ Hintermannschaft im kollektiven Tiefschlaf. Der Schwalbenkönig stand auf und traf mit gütlicher Mithilfe des Ersatztorhüters zum 4:0. Das Exil kam nun einem Freudenhaus gleich. Die Fans erhoben sich von ihren Lederschalen und feierten Doppeltorschütze Marc Z. mit einer Standing Ovation, was wiederum zu einer groben Nachlässigkeit in der Sautrupp Abwehr führte, welche die Gäste zur grossen Freude der vier mitgereisten Gästefans eiskalt zum Schlussstand von 4:1 ausnutzten. Dieses brutale Resultat aus Gästesicht widerspiegelt nicht dem effektiven Spielverlauf, auch wenn der Sieg für den 1. FC Sautrupp in Ordnung geht. Die intensiv und technisch auf hohem Niveau geführte Affiche liessen wir daraufhin mit Bier und Wurst ausklingen. An dieser Stelle auch ein herzliches Dank an unseren Chefgrilleur Alen R., den zahlreich erschienen Fans sowie dem Gegner für die fair geführte Partie. Wir sehen uns im Bratwurstcup

SV Traene - Bierfreunde 0:6

Zwei Wochen nach der misslungenen AFLSG-Premiere gegen Eggersriet stand für die SV Träne der zweite Ernstkampf der noch jungen Saison gegen die Bierfreunde auf dem Programm. Das Ziel war klar - endlich den ersten Dreier einfahren. Das Spiel begann auf beiden Seiten diszipliniert, die Bierfreunde führten jedoch die etwas feinere Klinge. In der 12. Minute ein Abschluss von S. (aka  CR7), doch der Ball flog weit über das Tor zu den erneut anwesenden Korbballerinnen. Das war knapp, der wäre beinahe im Korb gelandet! In der 14. Minute konnte der Tränentorwart durch starkes Herauslaufen das 1:0 für die Gäste gerade noch verhindern. Sein lautes Rufen dabei wird man wohl auch im Heiligkreuz noch gehört haben.

Die nächste Offensivaktion gehörte dann erneut den Bierfreunden. Obwohl das Spiel wegen klarem Abseits bereits unterbrochen war, liess es sich der heranstürmende Bierfreund nicht nehmen, den Ball unglaublich stümperhaft am Tor vorbeizuspitzeln. Die Gäste hatten nun aber deutlich Überhand. Trotzdem ging es mit einem für die SV Träne schmeichelhaften 0:0 in die Pause.

 

Die zweite Hälfte begann wie die erste aufgehört hatte, die Bierfreunde wollten das erste Tor unbedingt. Einige Chancen, Zeigerumdrehungen, grossartige Paraden und ein lautes Ausrufen von CR7 (der mit dem Zaun im letzten Spiel) später stand es dann in der 40. Minute doch verdient 0:1 für die Bierfreunde. Wenn die rechte Abwehrseite schläft lässt sich der Typ mit dem lässigen V-Ausschnitt nicht zwei Mal bitten.

"Der hätte rein müssen" dachte sich R. (aka Ailton) in der 41. Minute. Doch er zielte mit seinem linken Fuss genau auf den Torwart. Dabei hatte er sogar noch Zeit, um auszusuchen, mit welchem linken Fuss er schiessen will. Besser zielte später dann eine andere Träne, zwar nicht ins Tor, die Aktion war im Mittelfeld, aber dem Gegner immer mitten in die Fresse rein. Der hat gepasst.

Danach ein Paukenschlag. Pfostenschuss Bierfreunde, der Gegenstoss konnte vom letzten Mann im letzten Moment gestoppt werden. Unschöne Szene dann in der 49. Minute. Zusammenprall zwischen dem Torwart und einem Stürmer der Gäste. Der Torwart blieb kurz liegen, doch es ging zum Glück weiter für ihn. Harter Hund. Fünf Minuten später dann Dussel für die Bierfreunde. Die Verteidigung der SV Träne bringt den Ball nicht weg, Webstar (der wünscht sich gemäss seinen Angaben tatsächlich so zu heissen!) staubt ab und der Ball kullert irgendwie über die Linie.

Nach dem 0:2 wird das Spiel ruppiger. Sogar Ailton grätscht mehrmals. "Ailton spielen, Ailton gretschen, Ailton glucklich". Das 0:3 in der 59. Minute konnte dann aber auch ein grätschender, glücklicher Ailton nicht verhindern. Musste er auch nicht, da hat ganz einfach die Abwehr gepennt. So frei darf man V-Ausschnitt auch nicht alleine in der Mitte stehen lassen.

Dann ging es Schlag auf Schlag, die Gegenwehr der Heimmannschaft verabschiedete sich nun definitiv in den Feierabend. 64. Minute Hattrick V-Ausschnitt, 66. Minute das 0:5 durch den Bierfreund der Flankengott genannt werden will – dieses Tor fand vor allem die Mannschaft der Bierfreunde unnötig. "Das müssen wir uns jetzt zwei Jahre lang anhören" jammerten seine Teamkollegen nach Spielende. Den Schlusspunkt während der Spielzeit setzte dann erneut V-Ausschnitt. 0:6 ins rechte hohe Eck, sein viertes Tor heute, ein klassischer Gashi.

Das war heute definitiv eine schlechte Leistung der Tränen. Vor allem gegen Ende des Spiels wurde der SV Träne knallhart die Limiten aufgezeigt. Auch wenn der Sieg wohl ein bisschen zu hoch ausgefallen ist, haben die Bierfreunde verdient gewonnen. Das Zusammenspiel der SV Träne muss sich in den nächsten Partien noch klar bessern.

Man of the Match hingegen erneut Grillmeister S. (aka DER Grillmeister, aka Grillfuchs). Mit so einer Leistung würde es nicht überraschen, wenn Ihn Othmar doch noch für Brasilien aufbieten würde.

Torpedo Irina - Kommando Vinnie Jones 2:5

Vinnie tanzt Samba mit Irina

Sechzehn Torpedos stülpen sich ihr gelbes Brasil-Trikot über. Doch die wahren Brasilianer stehen in den Reihen von Vinnie Jones und ertanzen sich ein verdientes 5:2.

Kein Zweifel, Torpedo Irinia vermag die Massen zu mobilisieren. Nicht weniger als sechzehn Spieler fanden sich in St. Georgien ein, um sich dem Kommando Vinnie Jones entgegen zu stellen. Das Kalkül: Bei einer Spielzeit von 80 Minuten wird dem Favoriten irgendwann die Puste ausgehen und Torpedo wird frisch und fröhlich Tore schiessen und das Spiel für sich entscheiden.

Dummerweise liegt Vinnie Jones zur Pause schon 4 zu 0 in Führung. Kommandant Zürcher drischt den Ball nach wenigen Minuten in Torpedos Torhimmel. Adane «Carlos» schiesst die Tore zwei und drei. Brasil-Bruno ist um das vierte Goal besorgt.

Torpedo kommt durchaus zu Chancen. Einige Male rollt der Ball quer vor dem gegnerischen Tor durch, doch kein Torpedo kann ihm die nötige Richtungsänderung geben. Ein Dutzend Torschüsse wehrt der starke Jones-Goalie ab. Torpedo rackert, Torpedo stürmt, Torpedo stochert, Torpedo schiesst, Torpedo bemüht sich, doch Torpedo schiesst kein Tor. Der Ball will einfach nicht rein. Und Torpedo sündigt das eine oder andere Mal in der Defensive und das nützte Vinnie Jones Mal knallhart aus.

Wenn das Kommando vors Tor kommt, wird es immer brandgefährlich. Im Mittelfeld brilliert der Brasilianer Adane alias «Carlos», nonchalant, aber extrem ballsicher. Vorne im Zentrum steht Brasil-Bruno wie ein Turm, so hoch wie breit. Immer anspielbar, deckt er den Ball gekonnt ab und leitet schnell weiter auf die Seiten. Dort bilden Dani «Kiessling» und der kleine Beisser Zürcher die Flügelzange, schnell und technisch beschlagen.

Nach dem Pausentee bleiben Torpedo noch 40 Minuten und die ganze Mannschaft hat sich bislang geschont, nicht ganz freiwillig, jeder hatte nur 20 Minuten Spielzeit in den Knochen. Segen und Fluch zugleich. Denn die personelle Überzahl hat Schattenseiten. Die Wechselorgie sorgt für Unruhe, die Zusammensetzung der Mannschaft ändert sich praktisch minütlich. So fällt es Torpedo schwer in den Rhythmus zu kommen. Statt der grossen Aufholjagd kommt nach der Pause erst mal nichts.

Nur allmählich kann Irina wieder Druck aufbauen. Vinnie Jones hat weiter gute Chancen, doch auch sie beginnen, im Abschluss zu sündigen. Dann endlich das erste Tor für Torpedo. Eine Passstafette auf der rechten Seite überrumpelt die Kommando-Abwehr und Sieber versiebt nicht, sondern trifft in der 65. Minute.

Die Wende? Nicht wirklich. Dani «Kiessling» von Vinnie Jones haut den Ball nach zwei Lattenknallern diesmal ins Netz. Das 5:2 von Pfändler ist zwar schön, aber nicht mehr als Resultatekosmetik.

Wer weiss, hätte das Spiel noch 180 Minuten gedauert, Torpedo Irina hätte vielleicht noch Kapital aus seinen Personal-Ressourcen schlagen können. Doch 80 Minuten reichten dafür nicht. Die Zeit war einfach zu knapp.

Torpedo verdient Lob für seinen unermüdlichen Einsatz und Mitleid für die zahlreichen vergebenen Chancen. Vinnie Jones verdient Respekt für das fussballerische Können und Neid für die beiden Brasil-Zauberer.

PSV St.Gallen - Bierfreunde 4:2

Trotz drohender Regenwolkedecke, trafen sich die Mannen von den PSVüxen und Bierfreunde in der Schönau für das erste Saisonspiel des PsV. Der PSV erfuhr vom Captain der Bierfreunde das sie soeben den Alternativliga-Meister am vorherigen Mittwoch geschlagen haben. Das PsV wurde mit dieser Nachricht natürlich richtig heiss auf das Spiel. Man verabschiedete sich von der letztjährigen Viererabwehr-Kette und startete im 3-2-2.

Das Spiel startete ausgeglichen, eigentlich eher mit spielerischen Vorteilen für die Freunde des Hopfentees. Doch der PsV kann sich auch dieses Jahr auf seinen Topscorer Andre verlassen. Mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe brachte er die Vüxe 1:0 in Führung. Vor der Pause erhöhte Jorge nach einem gelungen Super Doppelpass auf 2:0.

Nach einer kurzen Pausenzigi für die einen, ging es dann bei richtigem schönem geilen St.Galler Fussballwetter weiter. Die Bierfreunde hatten im Mittelfeld weiterhin den kompakteren Auftritt, was den PsV aber nicht daran hinderte nach einem Corner von Linksaussen und "meistens unzufrieden" Roger :-) mit 3:0 durch Mischa der knallharte Innenverteidiger in Führung zu gehen. Später erhöhte dann Raffael der ewigsquirlige Stürmer mit einem Weitschuss auf 4:0!

Dieses Resultat verleitete den PsV dazu etwas nachzulassen. Respektive die Bierfeunde gaben einfach nicht auf! So schoss zuerst darin das 4:1 und dann Pascal das 4:2. Mit diesem Resultat ging es dann zu Ende und sofort weiter zum verdienten Schügaaa! Jaaa auch die PSVüxe sind irgendwie Bierfreunde!

Vielen Dank auch an die Bierfreunde für das intensive aber total faire Spiel!

2018  Alternative Fussballliga SG