(2) Torpedo Irina - Linsebuehl FC von 08 5:2

Stadion an der Gotthelfstrasse, keine absichtlich erschienene Zuschauer

Das nasskalte Wetter schien die Zuschauermassen an diesem Montag nicht wie gewünscht an den Fuss des Freudenbergs zu locken. Dafür erschienen beide Mannschaften ausserordentlich gut besetzt und man konnte sich auf ein 8:8 über 2 Mal 35 Minuten einigen.

Torpedo legte zu Spielbeginn mit ordentlichem Tempo los, kam nach wenigen Minuten zum ersten Torschuss. Nach gefühlt 10 Minuten Spielzeit und ebenso gefühlt ausgeglichenem Spiel brachte es die Elf aus "Sääschorsch" aber bereits auf ein Schussverhältnis von 4:0. Nach gut 11 Minuten wurde dann die Flutlichtanlage in Betrieb genommen – und der LFC kam zu einem ersten Konter. Leider versandete der und kurze Zeit darauf gelang Torpedo das Führungstor. Unvorteilhaft durch ein Eigentor der LFC-Verteidigung. Torpedo verstand es, auch im Anschluss an die Führung aufs Gehäuse der Linsebühler zu drücken, ein weiterer unglücklicher Abwehrversuch seitens Linsebühl läutete dabei das 2:0 für die Heimmannschaft ein. Linsebühl verfiel in eine kurze Krise und kassierte vor dem Pausentee gar noch das 3 resp. 4:0. Zur Pause wurden die ersten Stimmen laut, ob wohl die Torpedo-Spieler eigenhändig das Absperrband an der Talstation des Mühleggbähnli's montiert hätten? Zumindest wäre ein "die LFC'ler haben halt alle 400 Treppentritte aufwärts in den Beinen" eine mögliche Erklärung fürs Zwischenresultat gewesen.

Leider begann der 2. Durchgang aus Sicht LFC nicht viel besser. Gefühlte 20 Sekunden nach Anpfiff schoss Irina bereits wieder aufs Eckige der Elf aus dem ehemaligen Sündenquartier. Die Pille flog aber am Gehäuse vorbei und die Linsebühler konnten quasi im Gegenzug auf 4:1 verkürzen. Dem Herrn Schilling gelang dabei das 1. Tor für den LFC in der neuen Spielzeit. Noch ganz durcheinander ab der neuen Situation musste sich die Herren in schwarz aber erneut einer Druckphase der Torpedo's stellen. Eine Ecke sowie ein Torschuss änderten aber nichts am Zwischenresultat. In der (grobgeschätzten) 47. Minute schnitt dann Fabian Brocca mal kurz die Luft in St. Georgen entzwei und donnerte die Kugel in gewohnter Manier zum 4:2 ins Netz! Plötzlich war eine spürbare Nervosität auf Seiten der Irina's vorhanden und der LFC konnte ansatzweise das Spiel an sich reissen. Torpedo schwamm und musste sich aufs Kontern konzentrieren. Einer dieser führte in Minute 56. Torpedo wieder in die Abwehrzone der LFC'ler - es fehlen aber Millimeter für ein weiteres Tor. Linsebühl drückte und kam in der 58. durch Pfischi zu einer weiteren Torchance. Keine 2 Minuten später flatterte das Leder erneut in Richtung des Irina-Hüters, aber geklingelt hats wieder nicht. Linsebühl hatte nun natürlich die Abwehrreihen massiv gelichtet, so kam Torpedo in Minute 65. nochmals durch die verbleibenden Abwehrreihen von Linsebühl, vergab jedoch deutlich. Zwei Minuten vor Abpfiff fiel dann jedoch die Entscheidung: Torpedo Irina schiebt zum 5:2 ein. Kurze Zeit darauf war die zweite Niederlage für Linsebühl Tatsache.

Mit halbgefrorenen Zehen einigte man sich dann noch auf ein kurzes Helles und dass man den Abend ohne Grilladen besiegeln sollte, damit man wenigstens noch selbständig die nächste wärmende Duschkabine aufsuchen konnte. Verschoben ist aber nicht vergessen J

Bierfreunde - Charlie Sheenbeinschoner 3:2

Die Bierfreunde setzen letzten Mittwoch beim Saisonauftakt ein Ausrufezeichen und bezwingen Charlie Sheenbeinschoner mit einem knappen 3:2.

An besagtem Mittwochabend fanden sich gegen 19:00 Uhr die beiden Mannschaften und gefühlte 30 Zuschauer (ca. 5) im Tal der Demut ein. Pünktlich um 19:04 rollte der Ball auf dem nassen Rasen an. Das Spiel war von der ersten Minute an hoch interessant und es gab einige Chancen auf beiden Seiten. Nach ca. 15 Minuten startete Charlie einen Angriff über die rechte Seite. Nach einer herrlichen Flanke landete der Ball zum ersten Mal in die Maschen. Wenige Minuten nach dem Gegentreffer fasste sich Josh von den Bierfreunden ein Herz und traf mit einem schönen Schlenzer via Pfosten zum 1:1. Kurz vor der Pause rollte ein weiterer Angriff der Bierfreunde auf das Tor der Charlies zu. Nach dem der Ball im Strafraum landete, reagierte Pascal am schnellsten und schob den Ball zum 2: 1 ein.

In der zweiten Hälfte dieses Fussballklassikers konnten beide Mannschaften je ein Tor verbuchen. So bauten zuerst die Bierfreunde mit einem Tor von neu eingekauften Béchir ihre Führung aus. Charlie reagierte jedoch umgehend und verkürzte auf 3:2 was auch dem Schlussresultat entspricht. Allerdings wurde es zum Schluss nochmals sehr spannend. Nach dem nach einer hohen Flanke von Links konnte der Torhüter der Bierfreunde den Ball nur ungenügend abwehren und so kamen die Stürmer der Charlies in letzter Sekunde nochmals zum Abschluss. Jedoch konnte der Torhüter seinen Fauxpas ausbügeln und klärte mirakulös auf der Linie.

Danke an die Spieler von Charlie Sheenbeinschoner und der Bierfreunde für diesen strahlenden Fussballabend trotz verregnetem Wetter.

Ein grosses Dankeschön auch an die Bierlieferantin Annina und Chefin der Stopp-Uhr Nina.

Wir sind freuen uns auf weitere interessante Spiele…

Torpedo Irina - Linsebuehl FC von 08 5:2

Irina macht Linsebühl nass!

TORpedo ballert im Dauerregen den FC Linsebühl vom Platz. 5:2 für das Heimteam.

Es ist kalt in St. Georgien, es ist nass, doch Irina ist heiss und macht von Beginn weg Dampf. Das Team steht hoch, zieht ein intensives Pressing auf. Linsebühl kommt kaum aus seiner Platzhälfte raus, schwimmt ein paar Mal böse vor dem eigenen Kasten und dann klingelt es auch schon. Egger schiesst in der 14. Minute unter grösster Bedrängnis ein Eigentor.
Irinia marschiert weiter und erzwingt ein Tor nach dem anderen. Heim trifft aus nächster Nähe zum 2:0. Erst 21. Minute sind gespielt. Sechs Minuten später schiebt Sennhauser die Kugel platziert in den Kasten. Dann markiert Sieber das 4:0.
Vier Tore in 32. Minuten und dazu ein paar hochkarätige Chancen. TORpedo hat das Spiel im Griff. Die Verteidigung macht hinten dicht, vorne läuft der Ball gut und geht rein.
Und was kommt von den Linsebühlern? Sie sparen sich die Tore für die zweite Halbzeit auf. Wie verwandelt kommen sie aus der Kabine. Plötzlich geben sie den Ton an und der Torpedo trudelt durch den eigenen Strafraum.
Nach drei Minuten schlägt das erste Mal im Irina-Tor ein. Dann gleich noch einmal. Saubär mit einem platzierten Distanzschuss.
Das Heimteam ist nervös, der üppig besetzten Ersatzbank schwant böses. Das Momentum ist plötzlich auf der Seite des Gegners.
Doch Irina fängt sich, beruhigt das Spiel, spielt wieder konzentriert, bringt den Ball wieder kontrolliert aus der ins Mittelfeld.
Linsebühl reibt sich auf, langsam schwinden die Kräfte. Irina, das jede Position doppelt besetzt hat, bleibt frisch und übernimmt wieder das Spieldiktat.
Dann kommt Hugener. Der Veteran tänzelt vor der Linsebühler Verteidigung hin und her. Dann der Laserpass auf Sennhauser. Der trifft und macht den Sack zu. 5:2.

Erstes Spiel, erster Sieg. Vinnie Jones kann kommen.

1. FC Somalia - Vadian Kickers 0:4

Das zweite Spiel der Vadian Kickers fühlte sich an wie das erste in einer anderen Liga. Die Scouting-Abteilung der Kickers hat sich bereits Wochen vor dem Spiel ausführlich über das gegnerische Team informiert und die Mannschaft aufgrund des ersten Spielberichts des Stoned United FC auf eine ruppige Begegnung eingestellt.

Und sie tat das zu Recht. Schon vor den ersten Ballkontakten wurde die clevere Taktik des FC Somalia, den Gegner mit Diskussionen (über die Anzahl Feldspieler, die Länge der Spielzeit und vor allem dem Einsatz eines Schiedsrichters) aus dem Konzept zu bringen offfensichtlich, leider mit eher mässigem Erfolg. Nach dem ersten Abtasten mit 8 Spielern, 2x30 Minuten und ohne Schiri gingen die Kickers nach 13' durch einen cleveren Flachschuss von Kant in Führung. Dies bekam nicht allen Teams gleich gut, weshalb die Partie durch eine weitere Taktikumstellung des FC Somalia sofort sehr ruppig wurde. Grätsche hier, Kartzer da, schier endlose Diskussionen dort. Das 2:0 in der 27' durch Handballer (Mazzarelli) war dann eine Augenweide: Somalier-Goalie kickt aus, Handballer nimmt zur Abwechslung den Ball direkt mit dem Fuss und befördert mit eben diesem das Leder auf direktem Weg aus 45 Metern zurück ins Gehäuse des überraschten Torhüters. Dies beruhigte die Partie ein wenig,da kurze Zeit später der Pausentee angerührt wurde.

Zweite Halbzeit, gleiches Spiel: Nicht doch ein Schiri? Oder die Halbzeitlänge auf 45' verlängern? Oder jetzt doch mit 9 Mannen weiterspielen? Die Vadian Kickers spielten vor allem Fussball, mit sporadischen Einlagen in "über-die-Grätsche-springen", "Einwurf-dann-doch-lieber-den-Gegner-ausführen-lassen" oder "Einseitige-Entscheide-des-Gegners-lächelnd-zur-Kenntnis-nehmen". In der 35. Minute fiel dies allerdings allen Gelb-Shirt-Trägern alles andere als einfach: Schöner weiter Ball auf Kant, welcher duch eine schöne Direktabnahme den Ball auf SchnigSchnag weiterleitet, welcher wiederum den Ball in die Maschen donnert. Dies passte offensichtlich so überhaupt nicht ins Konzept des FC Somalia, weshalb sofort ein Foulspiel, Hands, zu viel Wind, Offside, Rückpass, holpriger Boden, Zuschauer zu laut, zu wenig Sonne oder ähnliches moniert wurde, und die Kombination aus alldem führte dazu, dass der Treffer nicht zählte. Die Kickers konzentrierten sich erneut mehr aufs Spiel, und nach 40' folgte das 3:0 (4:0) durch Kant, welches (herzlichen Dank an die Fussballgötter) tatsächlich auch als solches gewertet wurde. Nach dem 4:0 (5:0) in der 55.Minute duch CH, welcher nach etlichen Fehlschüssen doch noch das Runde ins Eckige befördern konnte, beruhigte sich die Lage dann merklich. Einzig die Frage, ob Kant nach den Kratzeinlagen seines Gegenspielers zu Hause Konsequenzen seiner Geliebten zu befürchten habe, verleitete nun auch die Vadian Kickers zu ausführlichen Diskussionen auf dem Spielfeld. Alles in allem war gegen die stets gut aufgestellte Abwehr der Vadian Kickers während 60' einfach nichts zu holen, woran man als Gegner durchaus verzweifeln kann, dies aber auch auf andere Art und Weise zum Ausdruck bringen könnte.

Nach Spielschluss wurde der Müll des Heimteams artig eingesammelt und entsorgt, das selbst mitgebrachte Bier konsumiert und man war sich einig, dass das erste Spiel der Saison gegen den Stoned United FC eindeutig alternativ, die soeben zu Ende gebrachte Partie aber doch eher in eine andere Richtung ging. Die Vadian Kickers freuen sich über den gelungenen Saisonauftakt und auf das nächste Spiel, welches dank einigen glücklichen Umständen ohne Verletzte in Angriff genommen werden kann. Es lebe der Fussball!

Midtown FC – Amt fuer Bewegung 2:4

Die beiden Fussballtore schmiegten sanft Seite an Seite aneinander. Sie lechzten nur danach durch beinharte Knaller in Beschuss genommen zu werden. Einziges Problem – sie waren angekettet. Von Fussball spielen konnte deswegen keine Rede sein. Ratlosigkeit machte sich breit. Es wurde gezaudert und gehadert, das Spiel schien schon vor Anpfiff zu einer kleinen Tragödie zu werden. Die intensive mentale Vorbereitung für die Katz. Doch wo sich das geballte Epizentrum der städtischen Fussballkultur befindet, scheint innovative und generöse Hilfe nicht weit zu sein. Das Freundschaftsspiel, das nebenan stattfand wurde unterbrochen und ein Werkzeugkasten hervorgezaubert. Ein Schraubenzieher war schnell gefunden und so konnten die Tore doch noch ihren angestammten Platz einnehmen.

So konnte das Spiel mit 20-minütiger Verspätung doch noch angepfiffen werden. Die Burschen des Midtown FC starteten furios. Ein dreifacher Übersteiger da, ein perfekt getimter 30 Meterpass dort. Dem beachtenswerten Kombinations- und Tempospiel hatten die Beamten in den ersten Minuten in nichts entgegenzutreten. Die Beamten kamen immer einen Schritt zu spät und die wochenlang einstudierten Bälle in die Tiefe fanden in den gegnerischen Füssen ihr abruptes Ende.
Nach einem schön vorgetragenen Angriff erzielte der Midtown FC denn auch ihren ersten Treffer – 1:0. Der Mittelfeldregisseur des Mitdown FC überzeugte in dieser Phase mit einer überragenden Übersicht und einer Dynamik die in der hiesigen Fussball Liga seines gleichen sucht. Der erwähnte Spieler, Gion Fravi Contreas, war dann auch für das 2. Tor verantwortlich. Die Beamten waren genötigt das System umzustellen und taktischen Justierungen vorzunehmen. So wurde fortan ein intensives Pressing in der gegnerischen Platzhälfte forciert. Die Umstellung zeigte baldige Wirkung. Die Räume für gepflegte Ballstaffetten wurden enger und im Spiel des Midtown FC schlichen sich des Öfteren Fehlpässe ein.
Amt für Bewegung beackerte Bein und Ball umso emsiger und riss das Spieldiktat an sich. In der 25. Minute machten sich die Bemühungen bezahlt. Sandro, der amtliche Ballvirtuose tanzte mit einem wunderbaren Solo die Hintermannschaft aus und krönte die Aktion mit einem satten und staubtrockenen Abschluss in den unteren Winkel, 2:1. Durch den Anschlusstreffer bestärkt, rollte nun Angriff um Angriff auf das Tor des Midtown FC. Kurz vor der Pause die wohl matchentscheidende Situation. Ein perfekt getimter Ball auf Marys wohlgeformte Brust, Doppelpass, Flanke und Ore brauchte nur noch ins leere Tor einzuschieben und das 2:2 vor der Pause war perfekt.

Die 2. Halbzeit begann, wie die 1. Halbzeit endete. Die Beamten standen hinten sicher und vorne setzten sie immer wieder Nadelstiche. Ore zerpflückte entlang des Seitenaus gleich drei Spieler, zog unwiderstehlich Richtung Tor und düpierte den Torwart mit einem Lupfer aus spitzem Winkel - das 2:3 in der 45. Minute. Es wird gemunkelt dass nach diesem Tor die griechischen Fussballgötter ein Auge auf den amtlichen Torgarant geworfen haben. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Beamten ihn in ihrem Kader halten können. In der 55. Minute luchste Lyle dem Torwart geschickt den Ball von den Füssen und schob zum 2:4 Endresultat ein.

FC SOLIHAUS - DYNAMO ROSENACKER 0:10

In der Gruppe A trafen heute zwei Kontrahenten aufeinander, die zum ersten Mal in dieser Saison ins Spiel eingreifen! Der FC Solihaus möchte die rote Laterne von der letzten Saison gerne abgegeben und für Dynamo Rosenacker war es der erste Ernstkampf in der Alternative Fussball Liga St. Gallen, was es für den FC Solihaus doch relativ schwer machte, den Gegner im Vorfeld einzuschätzen.

Das Spiel begann ziemlich pünktlich und von Anfang war der FC Solihaus unter Druck geraten, da die Gäste ein Powerpressing aufzogen und relativ rasch zu Torchancen kamen. Das Runde wollte aber einfach nicht ins Eckige. Der FC Solihaus war aber nicht nur mit verteidigen beschäftigt, sondern hatte einige sehr gute Möglichkeiten, welche nur am knapp am Gehäuse vorbeiflogen. Man kann sagen, dass man diesen Chancen nachtrauern würde. Nach einem schönen Konter jedoch von Dynamo Rosenacker markierte Domenic Bodenmann mit dem Schienbein das 1-0 für die Gäste.

Kurze Zeit später, ein Angriff über die rechte Seite des Heimteams, der Ball geht nahe an der Torlinie entlang, die Gäste bleiben stehen und der FC Solihaus erzielt das viel umjubelte 1-1. Der Treffer jedoch wurde nach kurzer Diskussion annuliert, da sich der Ball bereits im Aus befunden hatte... Schade, zu diesem Zeitpunkt wäre der Ausgleich nicht unverdient gewesen... So blieb es beim 1-0 zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Dynamo Rosenacker in blendender Form. Die Pause scheint die Gäste beflügelt zu haben, denn sie legten los wie die Feuerwehr und kamen durch einen Doppelpack vom Bomber der Nation, Marc Müller, zu einem 3-0 Vorsprung. Der FC Solihaus versuchte es fortan immer mit weiten hohen Bällen in den Strafraum, doch die Abwehrreihe der Gäste liess diese Möglichkeiten im Keim ersticken. Das 4-0 wurde dann durch einen Konter über die linke Angriffseite von Valentin Meichtry abgeschlossen.

Dann für einmal Aufregung im Strafraum von Dynamo Rosenacker, da ein langer Ball von einem Abwehrspieler der Gäste verschätzt wurde und einem Verteidiger auf den Fuss fiel, entwickelte sich eine Chance für das Heimteam. Der Ball sprang vom Fuss des Verteidigers an den Innenpfosten, aber durch einen mirakulösen Reflex des Schlussmanns der Gäste konnte der Ball von der Linie gekratzt werden... AI WAR DAS KNAPP!

Das Heimteam kam nicht mehr wirklich zu guten Chancen und fügte sich durch zwei Eigentore noch mehr Schaden zu. Valentin Meichty erhöhte das Score zwischen den beiden Eigentoren auf zwischenzeitlich 7-0. Oliver Weibel, Stefan Steiner und noch einmal Marc Müller sorgten für den, evtl. etwas zu hohen, 10-0 Endstand.

Alles in allem war es ein nicht von Taktik geprägtes Spiel, welches einen hohen Unterhaltungswert besass.

AC Scampi - FC Sautrupp 3:4

Kaum waren die Tränen des Vorabendspiels des SV Träne gegen den FC Eggersriet vertrocknet, fand auf demselben Spielfeld das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen des ersten Spieles der Gruppe C statt. Die Gäste, und man lasse sich nicht durch den Namen täuschen, standen bereits um 18.00 Uhr ordnungsgemäss gekleidet und spielbereit auf dem Rasen. Pünktlich um 18.30, der letzte Spieler des AC Scampis war eine Minute vorher eingetroffen, wurde mit dem Glockenschlag der Kirchenuhr die Partie eröffnet.

Die ersten Minuten wurden von einem gegenseitigen Abtasten beherrscht. Vorsicht auf beiden Seiten deutete auf ein eher unspektakuläres Spiel hin. Dies änderte sich schlagartig in der 15. Minute, wo Fabbio Mostert, der neuste Einkauf des AC Scampi, aus einer völlig ungefährlichen Situation das 1 : 0 per Kopfball erzielte.Der FC Sautrupp wurde knallhart aus dem Schönheitsschlaf geweckt. Nur wenige Minuten später kam Michael Rohner freistehend zum Kopfball, trifft aber knapp daneben.
Die Angriffe des FC Sautrupp werden stärker, dem AC Scampi gelang es während den nächsten 10 Minuten kaum den Ball im Mittelfeld zu halten. Nach 11 langen Minuten war es soweit, eine schöne Kombination von Kurzpassfolgen demontierte die sonst so sichere Abwehr des AC Scampi und Severin Dubacher hatte keine Mühe den Ball über die Torlinie zu schieben, es stand 1 : 1. Bis zur Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, aber mit wenig Torchancen auf beiden Seiten.

In der zweiten Halbzeit übernahm der FC Saustall weitgehend die Initiative. Es wurde mehr Druck nach Vorne gemacht, dadurch aber auch die Abwehr etwas entblösst. Der AC Scampi hatte sich derweil in die eigene Platzhälfte zurückgezogen, um den frei werdenden Raum durch Konterangriffe voll auszunutzen. Dieses Kalkül ging auf. Nach einem schnellen Konter über die rechte Flanke traf Dragan Dovic mit einem flachen, satten Schuss in die lange Ecke unhaltbar zum 2 : 1. Und wieder war der FC Saustall gezwungen einem erneuten Rückstand nachzulaufen. Der Druck wurde nochmals erhöht. Die Verteidigung des AC Scampi war ge- und zweitweise überfordert. Doch immer wieder konnten sie sich mit einem Pass oder man kann auch sagen durch einen Befreiungsschlag aus der Umzingelung lösen. Genau aus einer solchen Aktion entstand, das wohl bemerkenswerteste Tor des Abends. Eine Flanke aus 30 Metern von der linken Seite vom AC Scampi Linksfüsser Düse Dörig kam so link daher, dass alle Spieler auf dem Platz dachten, das ist eine sogenante "Sorry"-Flanke. Als der sichtlich überraschte Torwart den Ball aus dem Netz fischte, war allen klar, das Runde war im Eckigen. Es stand in der 45. Minute 3 : 1 für den AC Scampi. Ein Resultat das eigentlich nicht ganz dem Spielverlauf entsprach.
Der FC Saustall musste reagieren und er tat es auch. Die gefährlichen Situationen im Strafraum der Scampis häuften sich und die Folge war der Anschlusstreffer in der 47. Minute durch Alan Zollet. Die nächsten 10 Minuten waren ein Anrennen an eine fast undurchdringbare Verteidigung, um den Ausgleich doch noch erzielen zu können. Offensive Aktionen des AC Scampi waren nicht mehr vorhanden. In der 57. Minute war es dann soweit. Mit einem flach geschlagenen Pass von der linken Seite durch alle Beine der Verteidigung in den Fünfmeterraum, konnte Michael Rohner den Ball ins Netz befördern. Das Unmögliche war gelungen es stand 3 : 3. Aber sollte noch dicker kommen für den AC Scampi, man wollte jetzt wenigstens einen Punkt retten. Die letzte Minute war angebrochen, der FC Saustall gab nicht auf. Ein Volleyschuss aus 2 Metern in das Gesicht von Suppi "Gattuso" Soppelsa verhinderte 10 Sekunden vor Schlusspfiff die Führung. Der kurze Unterbruch, um dem Getroffenen das Anlitz wieder zu ordnen, veranlasste den Präsidenten des AC Scampi, den entstandenen Eckball doch noch auszuführen. Die Bilanz von 1 zu 14 Eckstössen zu Gunsten des FC Saustall (welche sie alle tormässig nicht auswerten konnten) bereiteten beim Präsi-Entscheid keine grossen Bedenken. Weit gefehlt! In der Nachspielzeit (gefühlte einundneunzigste Minute) gelang mit dem 15ten Eckstoss doch das unglaubliche Siegestor per Kopfball von Sandro Zellweger. Wir verstehen seine anschliessenden Freude, müssen ihm aber nachträglich noch eine gelbe Karte geben, für den brustfreien Torjubel.

Beim anschliessenden Grillplausch mit Bier und Wurst freute man sich gemeinsam über die spannende Partie, die durchgehend mit grossem Einsatz, aber immer fair vonstatten ging. Danke FC Saustall, dass ihr bei uns Gast wart!

STONED UNITED FOOTBALL CLUB - 1. FC SOMALIA 2:1

Das lang erwartete Spiel zwischen dem legendären SUFC und dem 1 FC SOMALIA, fand am Ostermontag vor gefühlten 9000 (20-30) Zuschauern statt.
Für den SUFC ging es im 2 Spiel schon um die Wurst(Liga). Der FC SOMALIA hingegen - ein noch unbeschriebenes Blatt - feierte hingegen seine Feuertaufe. Der dringenden Empfehlung des 1 FC SOMALIA einen Schiri fürs Spiel einzusetzen, konnte der SUFC erst nach den ersten blauen Flecken entsprechen. Eine hitzige erste Halbzeit folgte, wobei sich die Beiden (mittlerweile) Kontrahenten 0:0 zur Pause trennten.
Zur zweiten Halbzeit wurde mit Räferiii angepfiffen. Das spiel beruhigte sich merklich- bis zum fantastisch herausgespielten und aus unmöglichen Winkel, das 1:0 für den SUFC folgte.
Zur folge wurden jegliche Ellbogen und Blutgrätschen aus dem Repertoire geholt. Der Schiri hatte alle Hände voll zu tun dieses emotionale Spiel zu beruhigen. Mit einem wundervoll herausgespielten Konter konnte der 1 FC SOMALIA kurz vor Schluss ausgleichen. Mit dem letzten Angriff der Stonies, wurde schliesslich das Hochverdiente, stark umstrittene Siegestor für den SUFC erzielt. Das Spiel wurde fast um eine 3 Halbzeit verlängert, währen die Stonies nicht ihrem natürlichen Trieb zu Bier und Bratwurst gefolgt.

SV Traene - FC Eggersriet 1:3

Endlich war es so weit. Die SV Träne gab an diesem schönen Dienstagabend ihr vielumjubeltes Debut in der Alternativen Fussballliga St. Gallen. Vor zahlreichem Zuschauern (+/-25 und eine Frauen Korbballmannschaft) – teils Kollegen, teils Spione einer gegnerischen Mannschaft – versuchten die Tränen von Anfang an das Spieldiktat in die Hand zu nehmen. Das Spiel begann ziemlich fair, trotzdem bekam S. (aka CR7) ein "hey, mer sind im Fall nöd im WM Final" zu hören, als er seinen Gegenspieler gepflegt im Zaun an der Seitenlinie versorgte. Ausser einigen Schlägen auf die Füsse und einige Flüche während des Spiels hatte die Aktion für S. mangels Schiedsrichter keine Konsequenzen. Absicht darf in diesen Situationen selbstverständlich niemandem unterstellt werden. Allgemein wurde die ganze Partie von beiden Teams sehr fair und mit viel Humor gespielt.

In der 4. Minute dann das erste spielerische Highlight der Partie. Vom Torwart der Tränen schnell nach vorne und via Kopf von S. (aka CR7) noch weiter nach vorne gespielt, landete der Ball vor den Füssen von C. (aka Lewandowski), der folge dessen alleine auf den Eggersrieter Torwart losziehen und den Ball souverän in dessen Tor unterbringen konnte: 1:0!!! Mit diesem Tor hat C. einen Platz in den Geschichtsbüchern als erster Torschütze der Tränen in der Alternativen Fussballliga St. Gallen auf sicher.

Nach dem 1:0 machte der FC Eggersriet, welcher sich vom frühen Gegentor nicht aus dem Konzept bringen liess, spielerisch den leicht besseren Eindruck. Vor allem der Spielaufbau wusste besser zu gefallen als bei den Tränen. Es zeigt sich in solchen Situationen, wie wichtig es für eine Mannschaft ist, bereits mehrere Male zusammengespielt zu haben. Bei den Tränen liess sich dieses Manko des Liga-Neulings leider nie ganz verbergen.

In der 25. Minute dann der Eggersrieter Ausgleich. So ein Tor schiessen zu wollen ist eigentlich wenig erfolgsversprechend. Aber Domi Frei versuchte es mit einem Weitschuss trotzdem und der Ball fand tatsächlich den Weg ins Tor. Der Torwart hätte in dieser Situation aber auch ein bisschen weiter links stehen können... Schön gemacht trotzdem! Mit einem 1:1 ging es in die Pause.

In der 40. Minute dann Freis zweiter Streich. Wieder ein Weitschuss, zum 1:2. Schön in die Mitte gedribbelt und abgezogen. Zack in die rechte obere Ecke. Schöner geht‘s nicht, der passte Haargenau. "Dasch emol e Gool" hätte sein unbeliebter Namensvetter wohl heraus posaunt.

Die zweite Halbzeit bot anschliessend nicht mehr ganz so viel Spektakel. Die Tränen suchten den Ausgleich, der Gegner verteidigte jedoch geschickt und kam ebenfalls zu Möglichkeiten für ein weiteres Tor. Beide Teams scheiterten mit ihren Chancen jedoch am gegnerischen Torwart, dem eigenen Unvermögen, den gut organisierten Abwehrreihen oder aber an A. (aka die Robbe) der sich im Notfall auf jeden Ball stürzte und diesen durch geschickte Schwimmtechnik verteidigte.

Kurz vor Schluss, in der 55. Minute, als sich die Bratwürste und Schüblige des Tränengrillmeisters bereits auf dem Grill bräunten, dann doch noch ein Durchkommen. Beat Peter schloss einen Angriff für Eggersriet zum spielentscheidenden 1:3 ab. Damit wurden die Hoffnungen für die SV Träne auf ein erfolgreiches Ligadebut definitiv begraben. Doch der Auftritt machte trotz (zu hoher) Niederlage Lust auf mehr. Der erste Sieg wird kommen!

Die erwähnten Würste übrigens waren top. In dieser Kategorie sind die Tränen mit S. (aka DER Grillmeister) in dieser Saison definitiv schwer zu schlagen!

Vadian Kickers - Stoned United FC 7:1

Endlich! Nach gefühlten 8 Jahren Winterpause, endlosen Transfergerüchten und zähen Vertragsverhandlungen startet die Alternative Fussballliga in die Saison 2014/15. Und das mit einem Feuerwerk: Schon bevor das runde Leder zum ersten Mal über das holprige Grün kullert, brennen beim Manschaftsfoto des Stoned United FC die ersten Pyros der aktuellen Saison.
Doch das heizt eher den Vadian Kickers ein. Von der ersten Minute an drücken die gelb-schwarzen auf den ersten Torerfolg der Saison, gestört durch einige Nadelstiche des aufopferungsvoll kämpfenden Stoned United FC. Als die Kräfte in den Beinen nach der harten Saisonvorbereitung und dem intensiven Einlaufen ein erstes Mal zu schwinden drohen, ist es dann doch soweit: El Jugador erlöst in der ca. 8. Minute Vadians Kickers durch das erste Tor der Saison und nimmt der Mannschaft damit den Druck der von Ihnen selbst sehr hochgesteckten Erwartungen. Durch Mac und Kant können die Kickers bis zur Halbzeit auf 3:0 erhöhen, was auf der einen Seite zu entspanntem Beinehochlagern, auf der anderen zu intensiven Analysen und Taktikänderungen in der Pause führt.
Nach dem Pausentabak kommt die Manschaft von Stoned United wie verwandelt aufs Feld: Spritzig, mit viel Elan und neu gewonnenem Selbstvertrauen erarbeiten sie sich einige Chancen, wobei der Pfostenschuss in der 36. Minute der Wendepunkt hätte sein können - wäre da nicht der "Pfosten" im "Schuss" gewesen. Nach und nach können sich die Vadian Kickers befreien, und nach den reingestolperten Toren von Mac und SchnigSchnag folgt der Höhepunkt des Nachmittags: Langer Ball aus der Abwehr, direkte Weiterleitung via Macs Hacke auf El Jugador, und der wendige Flügelflitzer donnert das Leder per Direktabnahme ins Netz des Stoned United FC. Begeisterter Applaus aller Zuschauer (+/- 25, 1 Hund) sind die Folge und der Kuchen ist gegessen. Mac umdribbelt den Torwart wenig später zum 7:0, und kurz vor Ende der intensiven Partie kann Dario den viel umjubelten Anschlusstreffer zum 7:1 realisieren. Sicher ein zu deutliches Resultat in einem an Fairness kaum zu überbietenden Spiel.
Nach dem Spiel wird bei Bier und Bratwurst (25 exzellent gegrillte und in halbierter Grösse verteilte Würste reichten knapp aus, Zuschauerzahl nach dem Spiel also deutlich zunehmend) das Spiel analysiert und sich gegenseitig viel Erfolg für den weiteren Saisonverlauf gewünscht. Die Saison ist lanciert, die nächsten Trainings zwecks taktischer Anpassungen und Konditionstraining geplant, einer heissen Spielzeit steht also nichts im Weg!

Saison 2014 Anmeldung

Liebe Freunde des runden Leders


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Fundgrube

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Championship Turnier 14. Sept. 2013

Liebe Freunde des runden Leders

Championship Turnier am 14. Sept. 2013
Das Komitee hat den Spielplan beisammen! Um 11.00 Uhr sollten die ersten Mannschaften stehen können. Die Spiele dauern jeweils 30 Minuten. Gespielt wird in den meisten Fällen wohl mit sieben Feldspielern und einem Torwart.

Festbänke, Bier, Mineral, eine Musikanlage und Würste werden den Weg ins Tal wohl auch noch finden!

Zum Spielplan

Ahoi, Fussballfreunde!

FCE-LMV

Hauptsache etwas auf den Magen

Der FC Eggersriet empfing den FC Little Mountain Village am Dienstagabend. Ein Spiel, in dem es um den dritten Platz in der Gruppe B ging.

Alles war bestens, als sich die Mitglieder des FCLMV gestern an der Haltestelle für das Postauto nach Eggersriet einfanden. Trotz des Ausfalls von Torjäger Robin P. (Verletzung am WAILD CUP) war die Stimmung gut – auch wenn sich Moritz nach einer 4-Stunden-Wanderung nur noch schwer auf den Beinen halten konnte und er für einen Tag wie den gestrigen einen bedenklich milchigen Teint aufwies.

Wir und eine überraschend grosse Zahl von Mitreisenden fuhren kurz darauf pünktlich mit einem doppelstöckigen Postauto ab. Die Fahrt darf als ruhig bezeichnet werden.

Angekommen, fanden wir uns zwischen pastellfarbenen Einfamilienhäusern, Säntisblick und Kirchenturm schnell zurecht und wärmten uns mit ein bisschen Kurzpassspiel auf. Der Gegner sah robust und mehrheitlich durchtrainiert aus, aber machbar.

Kurz darauf wurde angespielt. Die Heimmannschaft in grün/weiss startete gut und übertrieb es mit ihrem temporeichen und präzisen Spiel fast ein wenig. Die Folge: Viel Arbeit für Torwart Ben und ein Tor für den FC Eggersriet. 1:0! Bald darauf setzte dann massiver Regen ein – genau das Wetter des FC Little Mountain Village. Die Auswärtsmannschaft stabilisierte sich in der Folge und kam zu einigen schönen Angriffen, bis die Partie aufgrund von Hagel unterbrochen werden musste.

Nach einer guten Viertelstunde befanden die Akteure des FCLMV die Wetterbedingungen für passabel. Diese Entscheidung scheiterte jedoch am Veto der Eggersrieter die wohl, so schien es, mehr über die Nichtexistenz von Blitzableitern im Dorf wussten.

Nach gut 20 Minuten gab der Landi-Wetterbericht das Spiel wieder frei. 40 Minuten blieben der Auswärtsmannschaft, um die wichtigen Punkte doch noch zu holen. Sie starteten denn auch gut, nur das nächste Tor schoss wieder der FC Eggersriet! 2:0!

Danach holte der Spielertrainer der Eggersrieter den bis dato glücklosen Pascal S. im Strafraum von den Beinen. Roman R. nahm Anlauf und schoss den Ball flach in die Mitte. Eine wahrlich dümmlicher Penalty, der jedoch im Netz landet. 2:1! Die sich anbahnende Aufholjagd wurde jedoch, 2 Minuten später, vom Flügelspieler des FC Eggersriet jäh, mit einem wunderschönen, präzisen Schuss in die Maschen gestoppt! 3:1!

Der FC Little Mountain Village erzielte kurz vor Schluss noch den Anschluss. Zu mehr reichte es den teilweise auch ein wenig glücklos agierenden Stadt St. Galler nicht mehr.

Zum Schluss gab es eine warme Dusche, Bier und ausgezeichnet schmeckende Würste. Da tut der Absturz in der Tabelle gleich nicht mehr so weh.

SFC-CS

SFC Rorschacherberg - Charlie Sheenbeinschoner 1:6

Charlie Sheenbeinschoner wollen den Gruppensieg

Rorschacherberg, knapp 30 Grad und die Abendsonne knallt noch immer. Pünktlich erscheinen die Sheenbeinschoner bei der Mehrzweckhalle und werden vom Heimteam des SFC Rorschacherberg freundlich begrüsst. "Ein Rasen wie im Wembley", mag dem einen oder anderen ackererpropten Drei-Weieren-Kicker bei dem Anblick dieses Zuckerplätzchens durch den Kopf gegangen sein. Nach einem auf beiden Seiten zerfahrenen Beginn, gingen die Sheenbeinschoner durch einen sehenswerten Rumms mit 1:0 in Führung. Der SFC sorgte aber gleich darauf mit einem platzierten Weitschuss für den Ausgleich. Die ansonsten stilsichere und durchaus dehn-und streckbare Bahnschranke im Tor der Sheenbeinschoner musste dabei wohl einen Augenblick lang in Gedanken schon bei seinem weiblichen Besuch gewesen sein, der dann wenig später auch eintraf. Als Wiedergutmachung packte eben dieser brünette, langhaarige Edwin van der Sar in der 2. Halbzeit seinen Ronald Koeman-Gedächtnisbleifuss aus und traf zum zwischenzeitlichen 5:1 für die Gäste. Die Mannen aus St.Gallen liessen dann in der 2. Halbzeit den Ball schön und unaufgeregt durch die eigenen Reihen zirkulieren und vermochten dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Ja, man liess sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen (gibt's eigentlich ein Phrasenschwein für Matchberichterstatter?). Am nächsten Freitag kommt es somit in der "Schönau" zu St.Gallen zum Spitzenspiel, Erster gegen Zweiter, de PSV St.Gallen gegen die Charlie Scheenbeinschoner.

Zum Schluss soll eines in diesem Bericht nicht unerwähnt bleiben. Die Jungs vom SFC Rorschacherberg liessen nach dem Spiel eine Runde Bier für alle springen. Der SFC und die Sheenbeinschoner stiessen bei romantischem Sonnenuntergang und guter Laune gemeinsam auf einen wunderschönen Sommerabend an. Man munkelt, dass einige Spieler beider Teams da wohl immer noch sitzen.. Schmelz.

TM-AFB

Traktor schrammt knapp an Sensation vorbei

St. Georgen. Traktor Mühlegg lag bis wenige Minuten gegen den haushohen Favoriten in Führung, ehe die Mannen des Amtes für Bewegung das Spiel noch zu drehen vermochten und den Traktor wieder zurück auf den Boden der Realität holte.

Die Hoffnungen auf einen weiteren Sieg des Traktors wurden bereits vor Spielbeginn gedämpft. So trat ein verletzungsbedingt dezimiertes Heimteam den Weg von der Mülenen zum Heimstadion an, während die schwarzgewandeten Gäste in Eishockeymanier auf jeder Position mindestens doppelt vertreten waren und das Spiel auch ohne Heimmannschaft hätten durchführen können. Das letzte Heimspiel des Traktors begann unter erschwerten Bedingungen. So versuchte die St. Georgener Jugend gleichzeitig auf der ans Spielfeld angrenzenden Weitsprunganlage den neuen Stadionrekord in den Sand zu zeichnen. Ohne genauer in den Geschichtsbüchern gestöbert zu haben, dürfte dadurch der Zuschauerrekord auf dem Hebelschulhausplatz zumindest egalisiert worden sein. Der Traktor hatte noch eine weitere Hürde zu meistern: Während den ersten Spielminuten musste der Vorstopper der Heimmannschaft die Mühleggbahn gleich doppelt in Anspruch nehmen, um die vergessenen Fussballschuhe zu holen.

Gleich zu Beginn zeigten die Spieler der Gäste, dass sie den Platz in der oberen Tabellenhälfte nicht gestohlen haben und kesselten den Traktor in deren Platzhälfte ein. Nur aufgrund der schon beinahe fahrlässig vergebenen Torchancen und der couragiert kämpfenden Defensive des Traktors stand es auch nach 10 Minuten noch 0:0. Dann – aus dem nichts heraus – erzielte der Flügelstürmer nach einem blitzschnell vorgetragenen Konter das 1:0 für das Heimteam. Den Gästen stand der Schock im wahrsten Sinne des Wortes ins Gesicht geschrieben. Sie erholten sich davon aber augenblicklich und schoben bereits beim nächsten oder übernächsten oder überübernächsten Angriff den Ball ins nicht vorhandene Netz: 1:1. Bis zur Pause änderte sich nichts mehr am Resultat. Nach der Pausenzigarette bot sich den Zuschauern dasselbe Bild. Der Traktor wehrte sich nach Kräften gegen ein weiteres Gegentor und – oh Wunder – schoss dabei das 2:1. Es bahnte sich eine Sensation an. Mit beherztem Einsatz und zahlreichen Befreiungsschlägen in die angrenzenden Vorgärten versuchten die Mühleggler das Resultat über die Runden zu bringen, mussten dann aber in den Schlussminuten doch noch zwei Tore hinnehmen und kassierten eine weitere bittere Niederlage.

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