(2) Torpedo Irina - Linsebuehl FC von 08 5:2

Stadion an der Gotthelfstrasse, keine absichtlich erschienene Zuschauer

Das nasskalte Wetter schien die Zuschauermassen an diesem Montag nicht wie gewünscht an den Fuss des Freudenbergs zu locken. Dafür erschienen beide Mannschaften ausserordentlich gut besetzt und man konnte sich auf ein 8:8 über 2 Mal 35 Minuten einigen.

Torpedo legte zu Spielbeginn mit ordentlichem Tempo los, kam nach wenigen Minuten zum ersten Torschuss. Nach gefühlt 10 Minuten Spielzeit und ebenso gefühlt ausgeglichenem Spiel brachte es die Elf aus "Sääschorsch" aber bereits auf ein Schussverhältnis von 4:0. Nach gut 11 Minuten wurde dann die Flutlichtanlage in Betrieb genommen – und der LFC kam zu einem ersten Konter. Leider versandete der und kurze Zeit darauf gelang Torpedo das Führungstor. Unvorteilhaft durch ein Eigentor der LFC-Verteidigung. Torpedo verstand es, auch im Anschluss an die Führung aufs Gehäuse der Linsebühler zu drücken, ein weiterer unglücklicher Abwehrversuch seitens Linsebühl läutete dabei das 2:0 für die Heimmannschaft ein. Linsebühl verfiel in eine kurze Krise und kassierte vor dem Pausentee gar noch das 3 resp. 4:0. Zur Pause wurden die ersten Stimmen laut, ob wohl die Torpedo-Spieler eigenhändig das Absperrband an der Talstation des Mühleggbähnli's montiert hätten? Zumindest wäre ein "die LFC'ler haben halt alle 400 Treppentritte aufwärts in den Beinen" eine mögliche Erklärung fürs Zwischenresultat gewesen.

Leider begann der 2. Durchgang aus Sicht LFC nicht viel besser. Gefühlte 20 Sekunden nach Anpfiff schoss Irina bereits wieder aufs Eckige der Elf aus dem ehemaligen Sündenquartier. Die Pille flog aber am Gehäuse vorbei und die Linsebühler konnten quasi im Gegenzug auf 4:1 verkürzen. Dem Herrn Schilling gelang dabei das 1. Tor für den LFC in der neuen Spielzeit. Noch ganz durcheinander ab der neuen Situation musste sich die Herren in schwarz aber erneut einer Druckphase der Torpedo's stellen. Eine Ecke sowie ein Torschuss änderten aber nichts am Zwischenresultat. In der (grobgeschätzten) 47. Minute schnitt dann Fabian Brocca mal kurz die Luft in St. Georgen entzwei und donnerte die Kugel in gewohnter Manier zum 4:2 ins Netz! Plötzlich war eine spürbare Nervosität auf Seiten der Irina's vorhanden und der LFC konnte ansatzweise das Spiel an sich reissen. Torpedo schwamm und musste sich aufs Kontern konzentrieren. Einer dieser führte in Minute 56. Torpedo wieder in die Abwehrzone der LFC'ler - es fehlen aber Millimeter für ein weiteres Tor. Linsebühl drückte und kam in der 58. durch Pfischi zu einer weiteren Torchance. Keine 2 Minuten später flatterte das Leder erneut in Richtung des Irina-Hüters, aber geklingelt hats wieder nicht. Linsebühl hatte nun natürlich die Abwehrreihen massiv gelichtet, so kam Torpedo in Minute 65. nochmals durch die verbleibenden Abwehrreihen von Linsebühl, vergab jedoch deutlich. Zwei Minuten vor Abpfiff fiel dann jedoch die Entscheidung: Torpedo Irina schiebt zum 5:2 ein. Kurze Zeit darauf war die zweite Niederlage für Linsebühl Tatsache.

Mit halbgefrorenen Zehen einigte man sich dann noch auf ein kurzes Helles und dass man den Abend ohne Grilladen besiegeln sollte, damit man wenigstens noch selbständig die nächste wärmende Duschkabine aufsuchen konnte. Verschoben ist aber nicht vergessen J

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